Achtsamkeit Woche 34 – die große Erde unter Ihnen

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Sich bewusst zu sein, dass wir ein Teil dieser Erde sind, empfinde ich als sehr heilsam. Durch unsere Entwicklung laufen wir Gefahr uns von der Natur zu entfernen und uns als abgeschnitten und isoliert von ihr zu empfinden und zu betrachten. Doch es ist so wichtig sich als Teil davon zu begreifen. Wir können ohne Erde nicht überleben. Es gab sie bevor es die Menschen gab. Sie wird nicht umsonst Mutter Erde genannt. Sie hat uns hervorgebracht.

Mutter Erde!
Wir ehren Dich wie unsere Mutter.
Wir danken dir für alles Gute, das du uns gewährt hast.
Du bist die Mutter.
Du bist die Mutter der Menschheit. (Indianische Weisheit)

Quelle: http://www.aphorismen.de

Ich liebe es, Feldwege entlangzugehen, mit Reisfeldern und wildem Gras auf beiden Seiten, und jeden Fuß dabei mit Achtsamkeit aufzusetzen und zu wissen, dass ich auf der wunderbaren Erde gehe. In solchen Augenblicken ist die Existenz eine wundervolle und mysteriöse Wirklichkeit. Die Leute betrachten es gewöhnlich als Wunder, wenn jemand auf dem Wasser oder durch die Luft geht. Ich aber meine, das wirkliche Wunder besteht darin, auf der Erde zu gehen … (Zen-Mönch Thich Nhat Hanh, Achtsam durch den Tag, Jan Chozen Bays, 4. Auflage 2014, Seite 135)

 

Die nächste Übung lautet: „Abneigung bemerken“.

Unter der Kategorie Achtsamkeitschallenge findet ihr die vorangegangenen Beiträge. Die Leseprobe mit allen Übungen gibt es hier
TIPP: Ein Jahresprojekt „Achtsam durch den Tag“ und viele verschiedene Links zum Thema Achtsamkeit findet ihr bei widerstandistzweckmässig

 

Prinzessin auf der Erbse

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Die letzten Tage habe ich mich mit dem Thema Hochsensibiliät beschäftigt (Liebe Benita, liebe Maria – ich danke euch für´s Wieder-Hinführen zu dem Thema und auch dir liebe Luise – ich denke ich kann deine Beiträge jetzt auch wieder „leichter“ lesen – ich hoffe du verstehst wie ich das meine, ansonsten frag bitte gerne nach!)

Obwohl ich mich davor bereits mit der Thematik auseinandergesetzt hatte, fand ich zuvor keinen richtigen Zugang bzw. brauchte das Für-mich-Begreifen seine Zeit.

Gestern habe ich auf Soundcloud den Vortrag „Hochsensibel – mach was draus!“ von Carolin Otzelberger gefunden und ich habe für mich vieles begreifen und mitnehmen können. Falls euch der Vortrag interessiert, findet ihr ihn hier.

Ich möchte in diesem Beitrag gerne die für mich wesentlichen Dinge festhalten.

Hochsensibiliät ist keine Ausnahmeerscheinung per se

Wir alle sind zu einer hohen bzw. höheren Wahrnehmungsfähigkeit fähig, die man meiner Meinung nach mittels Achtsamkeitsübungen (Achtsamkeit – Woche 23) schulen,  aber ebenso mit verschiedenen Mitteln (übermäßiger Konsum beispielsweise) unterdrücken kann. Ich denke aber, dass es Menschen gibt, die mehr wahrnehmen bzw. anders/anderes wahrnehmen als andere. Teils aufgrund ihrer angeborenen Konstitution, teils aufgrund der Erziehung bzw. der Umstände, die in der Kindheit vorherrschend waren. Hier finde ich wichtig zu bedenken, dass wir die Realität durch unsere Filter sehen und unser Wahrnehmung aufgrund von tiefliegenden Ängsten verzerrt sein könnte. (Siehe Übung 6)

Wenn es dir wie mir schwerfällt eigene und fremde Gedanken und Gefühle zu trennen, oder dich eigene und fremde Gedanken bzw. Gefühle überrollen, könnten folgende Übungen hilfreich sein. Dazu möchte ich sehr gerne sagen, dass die sogenannte Energiearbeit für mich insofern kein Hokuspokus ist, da das Gehirn nicht zwischen Vorstellung und Realität unterscheidet. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Sich-Sorgen-Machen. Die bedrohende Situation ist noch nicht eingetreten und es ist fraglich ob sie überhaupt jemals in dieser Form eintreten wird und dennoch reagiert unser ganzes Wesen auf diesen rein in der Vorstellung vorhandenen Umstand.

Übung 1:

Wenn ihr mögt, denkt an ein Thema, das euch sehr beschäftigt (z.B. ich bin zu dick) und spürt in euch rein ob das wirklich eure Überzeugungen und Gedanken sind, oder ob ihr die von anderen Menschen übernommen habt. Besonders in unserer Kindheit wurde eine Menge von Emotionen, Glaubensätzen, Ansichten auf uns projiziert, die nichts mit uns zu tun haben.

Folgende Fragen können sehr hilfreich sein:

„Ist diese Emotion wirklich meine?“

„Ist dieser Gedanke wirklich meiner?“

Übung 2:

Diese kann sich als sehr hilfreich bei Stress und Überlastung aufgrund einer erhöhten Wahrnehmung erweisen, also wenn einfach alles gerade zu viel wird. Erwähnenswert in dem Zusammenhang finde ich, dass wenn man eine höhere Wahrnehmung hat, Stress und Überforderung generell so weit wie möglich vermieden werden sollte. (Ich habe Jahre gebraucht um das zu erkennen und umzusetzen!)

Wenn ihr mögt, schickt im Gedanken (ihr könnt das sehr gerne mit den Händen untermalen) alles das was an Gedanken, Empfindungen, Gefühlen, Ansichten nicht zu euch gehört pauschal an den Absender zurück. Es spielt keine Rolle ob man genau weiß woher das Paket  stammt. Ich stelle mir gerne einen Paketaufkleber mit der Aufschrift „ZURÜCK – RETURN“ vor. Das Gleiche gilt für Aufgaben. Hier hilft die Überlegung: „sind das meine Aufgaben, oder sind das Aufgaben eines anderen?“

Übung 3:

Diese Übung oder besser gesagt Erkenntnis war für mich eine enorme Erleichterung:

Wir sind nicht für alles was wir wahrnehmen verantwortlich.

Wenn du fühlst, dass es dem Menschen mit dem du gerade sprichst, nicht gutgeht, musst du das nicht verändern. Wenn die Nachbarn Zank miteinander haben, musst du das nicht ändern. Du kannst das was du wahrnimmst einfach so sein lassen. Das soll keinesfalls heißen, dass du nur mehr hart und kalt durch die Welt marschieren sollst! Natürlich darfst und sollst du weiterhin hilfsbereit sein, aber du brauchst nicht alles zu deiner Angelegenheit machen und besonders brauchst du nicht erwachsenen Menschen zu helfen, die gar keine Hilfe wollen. Es reicht manchmal völlig aus wahrzunehmen und da zu sein. Wenn jemand Hilfe benötigt, wird er dich darauf ansprechen bzw. kann man das je nach Situation und Gefühl auch selbst machen, aber nicht bei jedem, immer und überall. Ein wenig anders sehe ich das bei Kindern. Hier ist es meiner Meinung nach sinnvoll einen Ticken genauer hinzuspüren, hinzusehen und gegebenenfalls öfters nachzufragen. Aber natürlich auch nicht permanent! Carolin spricht in ihrem Vortrag davon, dass wir manchmal einen sehr ausgeprägten „Retterinstinkt“ haben.

Übung 5:

Diese Übung mag ich besonders gerne! Unser Körper ist unser Wahrnehmungsapparat, gleich einer Antenne. Wenn jetzt ganz viele Reize und dazu gehören auch Stimmungen auf unseren Körper einwirken, kann es leicht zu Überforderung und Überreizung kommen, die sich dann körperlich ausdrückt. Wir werden (im besten Fall) hibbelig, nervös, unruhig. Wenn du magst, kannst du dir folgendes Bild vorstellen:

Zuallerst komme im Körper an, indem du seine Grenzen wahrnimmst und die Beine auf dem Boden, oder die Hände im Schoß spürst. Dann fange an dich im Gedanken nach allen Seiten hin auszudehnen. Nach oben, unten, rechts, links, sodass du anfangs das ganze Zimmer ausfüllst, dann das ganze Haus, die Straße, deine Stadt, dein Land usw. Gut ist, wenn du dich in alle Richtigungen gleichmäßig ausdehnst. Mir gibt diese Übung sofort ein unglaubliches Gefühl von Weite und Freiheit. ❤

Übung 6:

Wie anfangs erwähnt, sind viele Wahrnehmungen aufgrund von alten Pogrammen verzerrt. Diese Programme haben sich entwickelt, weil sie zu einer bestimmten Zeit in unserem Leben notwendig, oft überlebensnotwendig waren. Jedoch sind sie auch heute zum Teil noch sehr aktiv, oft in einem Ausmaß, das wenig oder gar nicht hilfreich ist. Neben den Pogrammen die uns geschützt haben, gibt es auch Programme, die wir bewusst, oder noch viel öfter unbewusst übernommen haben. Um solche Pogramme zu identifizieren, kann es hilfreich sein wenn du dir über eine längere Zeitraum Dinge und Geschehnisse notierst die du magst bzw. nicht magst. Zu den Programmen, die uns geschützt haben: Wenn du ein solches aufspüren, kannst du auf einer Skala von 1 bis 100 bestimmen wie aktiv dieses Programm noch in dir wirkt. Dann schau wie es sich anfühlt, wenn du den Regler (das kannst du dir gerne bildlich vorstellen) ein wenig zurückdrehst. Es reicht völlig aus in ganz kleinen Schritten vorzugehen. Bei mir ist zum Beispiel so, dass wenn mein Mann und ich neue Leute (insbesondere Frauen) kennenlernen, bei mir sofort ein Vergleichsprogramm und Verlassensangstprogramm anspringt. Wenn ich das im Gedanken ein wenig nach unten reguliere, fühle ich mich meist gleich ein Stückchen besser und reagiere nicht automatisch aufgrund tiefliegender Ängste.

Das war jetzt ein ziemlich langer Beitrag und ich danke allen die ihn bis zum Schluss gelesen haben. Ich hoffe ihr konntet was mitnehmen. Sollten euch Gedanken und Übungen nicht gefallen haben, lasst sie gerne liegen. Vielleicht mag sie ein anderer mitnehmen 🙂 Über eure Empfindungen, Erfahrungen und Gedanken zu dem Thema würde ich mich sehr freuen! Alles Liebe ❤

Quelle: („Hochsensibel – mach was draus!“ Carolin Otzelberger)

Achtsamkeit – Woche 22

Bild von piper60 (www.pixabay.com)

Die Übung „die Fußsohlen“ hat mir sehr gefallen und ich empfand sie als hilfreich. Generell kann ich sagen, dass ich Körperübungen zur Schulung der Achtsamkeit sehr gerne mag.

Fazit:

Wenn ich mich im Laufe des Tages auf die Fußsohlen besinne, hilft es mir im Hier und Jetzt zu sein. Ich habe in einem meiner letzten Beiträge erwähnt, dass ich oft nicht mit beiden Füßen am Boden stehe, sondern eigentümliche Lösungen finde z.B. nur auf den Außenkanten der Fußsohlen stehe oder ich habe ständig eine Ferse vom Boden abgehoben… Dieses Verhalten ist diese Woche viel weniger geworden.

Die nächste Übung lautet: „Leerer Raum“

Unter der Kategorie Achtsamkeitschallenge findet ihr die vorangegangenen Beiträge.

Die Leseprobe mit allen Übungen gibt es hier

TIPP: Ein Jahresprojekt „Achtsam durch den Tag“ (wie meine Achtsamkeitschallenge) und viele verschiedene Links zum Thema Achtsamkeit findet ihr bei widerstandistzweckmässig

Achtsamkeit – Woche 21

Bild von Enric (www.pixabay.com)

Die Übung „die Farbe Blau sehen“ (bzw. die Farbe Grün sehen) hat sich bei mir über einen längeren Zeitraum erstreckt und ich habe sie nur gemacht, wenn ich daran gedacht habe und das war eher selten. Ich habe die Übungspause gebraucht und sehr genossen. Mittlerweile denke ich, dass sie vielleicht ein Teil des Achtsamkeitsprozesses ist.

Fazit:

Mit dieser Aufgabe habe ich mir aus verschiedenen Gründen nicht leicht getan. Zuallererst war ich müde – so müde und erschöpft. Und ich habe viel nach Innen geschaut, gelauscht und gefühlt und somit weniger Sinne für das Außen gehabt. In dem Buch steht, dass man sich leichter tut wenn man den Blick weich werden lässt und das Aufscheinen der Farbe blau einlädt (vgl. Achtsam durch den Tag, 53 federleichte Übungen zu Schulung der Achtsamkeit, Windpferd Verlag, 5. Auflage, Seite 92)

Das ist mir nicht so gut gelungen. Ich habe eher meine Konzentration bemüht um die Farbe wahrzunehmen. Dann habe ich losgelassen und mit der Zeit war ich allgemein präsenter im Augenblick, indem ich immer öfter Töne, Gerüche, körperliche Empfindungen und Stimmungen des gegenwärtigen Augenblicks wahrgenommen habe und ich kann mit Stolz sagen, dass mir das immer öfter und immer besser gelingt. Die Achtsamkeitsschulung trägt Früchte. Noch nie habe ich im Frühling die Vögel so oft singen gehört.

Darüber hinaus ist diese Übung mit Konzentration anstatt mir Weichwerden ausgeführt für mich enorm schwer umzusetzen, da meine Kleinsten in einem Alter sind, indem ich immer ein wachsames Auge auf sie haben muss. Die Kleinste kletter lautlos überall hinauf und mein zweijähriger Sohn ist, besonders wenn wir draußen unterwegs sind, beim Ausbüxen sehr sehr leise und sehr sehr schnell.

 

Die nächste Übung lautet: „Die Fußsohlen“

Unter der Kategorie Achtsamkeitschallenge findet ihr die vorangegangenen Beiträge.

Die Leseprobe mit allen Übungen gibt es hier

TIPP: Ein Jahresprojekt „Achtsam durch den Tag“ (wie meine Achtsamkeitschallenge) und viele verschiedene Links zum Thema Achtsamkeit findet ihr bei widerstandistzweckmässig

Bedingungslose Selbstliebe

Bild von EME (www.pixabay.com)

Am Montag habe ich einen Fehler begangen, der schlimm hätte enden können. Ich war sehr verzweifelt, auch weil mir klar wurde, dass ich diesen Fehler unbewusst aus Mangel an Selbstliebe verursacht habe und dass durch mein unbewussten Streben nach Leiden und Erfüllen einer Rolle aus alten Konditionierungen auch andere Menschen sehr verletzt werden können. Etwas, dass mir in der Theorie und vom Verstand her klar war, hat sich nun in mein Wesen eingebrannt.

Ich danke Gott und dem Universum, dass mir meine schlimmsten Befürchtungen erspart geblieben sind und habe mir geschworen und mich dazu entschlossen mich ab dem heutigen Tag bis in alle Ewigkeit bedingungslos zu lieben, wohlwissend, dass das ein Prozess ist.

Ich wünsche mir und euch von ganzem Herzen alles Liebe!

Glückstraining

Ich habe im Jänner einen Onlinekurs für Persönlichkeitsentwicklung gemacht. Dieser Kurs hat mir sehr geholfen. Anfangs war ich misstrauisch, auch weil ich nicht alles was mit diesem Thema zusammenhängt gut finde und generell schwer ins Vertrauen finde, aber da ich Lauras Arbeit von ihren Podcasts her kenne und die Art wie sie arbeitet sehr schätze, habe ich mich schlussendlich dazu entschlossen mich voll und ganz darauf einzulassen. Es ging ziemlich tief und ich habe vieles gelernt, viel mitnehmen können, vorhandenes Wissen vertieft, neue Impulse, Denkanstöße und Inspirationen bekommen und hatte etliche Aha-Momente, habe aber auch viel geweint – aus Freude und aus Trauer.

Einige  Dinge, die zu meinem Glückstraining gehören, mache ich schon länger, also schon vor dem Kurs, andere erst seit kurzem. Was sie alle gemeinsam haben: ich mache sie immer – sie sind meist einfach, benötigen nicht viel Zeit, geben aber so viel aus. Das glaubt man manchmal erst, wenn man es ausprobiert hat. Da spreche ich aus eigener Erfahrung 🙂

DAS MACHE ICH:

  • Ich stehe jeden Tag eine Stunde früher auf als meine Kinder und schreibe fünf Dinge auf für die ich dankbar bin. Meist wiederholt sich das Geschriebene, aber das spielt keine Rolle. Anfangs tat ich mir mit dieser Übung sehr schwer, weil ich den Glaubenssatz hatte dankbar sein zu müssen. Nun sehe ich das so dankbar sein zu dürfen. Dieser kleine Unterschied hat enorm viel verändert. Wie überhaupt Sprache extrem machtvoll ist. Etwas das ich lange Zeit sehr unterschätzt habe.
  • Danach meditiere ich ca. 20 Minuten. Ich mache das mittels geleiteten Meditationen. Bei dem Onlinekurs gab es jeden Tag eine Meditation, die ich mir jederzeit anhören kann. Eine meiner Lieblingsmediationen ist die Liebende Güte-Mediation.
  • Ich setzt mir eine Intention für den Tag. Welchen Wert möchte ich heute besonders in mein Leben bringen (Dankbarkeit, Vertrauen, Liebe, Selbstversantwortung, Heilung) und suche mir eine Affirmation dazu aus. Das sieht dann zum Beispiel so aus: INTENTION: Selbstverantwortung AFFIRMATION:  Ich bin der Schöpfer meines Lebens. Das schreibe ich auf ein Post-it und klebe es an den Kühlschrank.
  • Ich essen jeden Tag einen Apfel.
  • Ich trinke täglich ca. 2-3 Liter. Zur Zeit Ingwerwasser mit Kurkuma. Dazu schneide ich ganzen Ingwer und ganzen Kurkuma mit der Schale in Scheiben, ca. 3 Stück von jeder Knolle (Ich glaube das nennt man so 🙂 ), gebe das ganze in einen Topf mit ca. einem halben Liter Wasser und lasse es zehn Minuten leicht köcheln. Davon kann ich mehr trinken. Reines Wasser und Tee stehen mir irgendwann an.
  • Ich lächle beim Autofahren. Nachweislich ist es dem Körper egal ob du in echt lächelst oder nur so tust als ob. Sobald die Lachmuskeln auf den dazugehörigen Nerv drücken wird ein Signal an das Gehirn gesendet: Ah glücklich 🙂 Wäre ich Taxifahrerin wäre ich somit wahrscheinlich einer der glücklichsten Menschen der Welt 😉 Ganz wichtig: es darf hierbei niemals darum gehen negative Gefühle zu unterdrücken! Die müssen wahrgenommen werden!
  • Ich reflektiere meinen Tag und schreibe fünf Dinge auf die mir gut gelungen sind. Dazu habe ich ein Buch das heißt ein guter Plan. Indem kann man zudem auch Aufgaben für die Woche schreiben und es gibt für jeden Tag eine Zeile in der man ankreuzen kann, wie man geschlafen hat, wie die Laune war usw.
  • Ich mache fast jeden Tag 10 Minuten Yoga. Einmal in der Woche gehe ich seit Kurzem eine Stunde turnen, während meine Mittlere HipHop hat. Das hat sich super ergeben und an diesem Tag und den Tag danach mache ich kein Yoga.

Alles zusammen ergibt einen Zeitaufwand von einer Stunde. Wenn ich turnen gehe sind es zwei Stunden. Vieles geht nebenbei wenn man es sich angewöhnt hat: das Lächeln, trinken und Apfel essen beispielsweise.

Vielleicht war für den ein oder anderen etwas dabei wo er sagt, das könnte ich mal ausprobieren. Ich kann euch sagen: es lohnt sich!

Wer sich für die Arbeit von Laura interessiert: hier lang

O(m)h mein Gott…

Bild von hansbenn (www.pixabay.com)

Ich darf sagen die meisten Tage verlaufen bei uns seit einiger Zeit trotz dass wir so ein großes buntes Kuddelmuddel sind und Dank der 3 R (Routinen, Regeln und Rituale) durchwegs harmonisch. Quasi in Balance mit allem  was dazugehört, aber es gibt dennoch Tage, da denk ich mir, ich werd verrückt. Die Kleinen schreien und zettern und hängen einzeln oder im Doppelpack an meinen Beinen und wollen getragen werden – am Besten beide gleichzeitig und das ohne Übertreibung den ganzen Tag. Meistens empfinde ich das als großes Glück, dann setze ich mich zu ihnen auf den Boden und sie turnen und kraxeln wie kleine Fuchskinder auf mir rum. Ich muss dann immer an die Naturdokumentationen denken wo die Tierbabies raufen und auf der Tiermama herumtollen während sie gemächlich daliegt oder sitzt auch ich genieße mein Fuchmamadasein. Ich nehme mir bewusst die Zeit und schenke ihnen meine volle Aufmerksamkeit und wir spielen. Eher blöd wenn das nicht der Fall ist, weil ich versprochen, mir vorgenommen und eingebildet habe genau an diesem Tag Dinge zu erledigen, die ich unmöglich verschieben kann, will oder darf oder in meinen alten Perfektionismus- und Kontrollmodus abdrifte. Dann wird es haarig. Komisch, dass genau an solch einem Tag ständig essen wollen, aber nichts schmeckt ihnen so richtig und es landet wahlweise gut durchgekaut auf dem Boden oder in den Haaren. Zum Alleine-Spielen haben sie keine Zeit, weil sie von mir getragen werden wollen und wenn sie spielen streiten sie. An solchen Tagen geht dann meist noch irgendetwas kaputt, ich habe Streit mit meinem Mann und meiner großer Tochter und meine Mittlere möchte unbedingt und auf der Stelle eine Meerjungfrauschwanzflosse.

Zum Glück ist es nicht mehr so, dass ich mich nach solchen Tag selbst anklage und verurteile nicht gleich gesehen und gehandelt zu haben. Natürlich gibt es Dinge, die wollen und sollen erledigt werden. In vielen Fälle ist es aber so, dass wir denken wir müssen genau das, genau jetzt und genau auf die eine Art und Weise erledigen. Dabei kann vieles entschleunigt werden, warten und perfekt unperfekt sein.

Vertrauen anstatt Kontrolle, Achtsamkeit anstatt Autopilot, Selbstverantwortung anstatt Konditionierung.