Es ist was es ist sagt die Liebe (Übung zur Selbstliebe)

Diese Übung ist eine der wichtigsten Übungen überhaupt. Es geht um bedingungslose Selbstakzeptanz und Annahme dessen was genau in diesem Augenblick, dem jetzigen Punkt deiner Reise, ist. Allzu oft überspringen wir diesen Schritt oder messen ihm geringe Bedeutung zu. Wir denken uns: Ja, ich nehme mich an, richten den Blick aber augenblicklich auf die Dinge, die wir noch nicht können, erreicht haben oder verbessern könnten. Daran ist nichts Verwerfliches, im Gegenteil. Wachstum bzw. Entwicklung geschieht ständig und ist richtig und gut, sollte jedoch mit liebevoller Haltung uns gegenüber geschehen. Und wenn wir uns dabei beobachten, dass wir diese Gedanken nicht hegen, versuchen wir auch das anzunehmen.

Eine kleine Übung dazu: wenn du magst, schließe die Augen und lass‘ den Atem fließen. Stelle dir eine Blütenknospe im Inneren der Mitte deines Brustkorbs vor (du kannst gerne die Hand auf die Stelle legen – am Besten intutiv), die langsam erblüht und sage laut oder im Gedanken: ich liebe mich genauso wie ich bin. Wiederhole die Übung so oft und so lange du magst. Ich stelle meinen Timer meist auf drei Minuten, oder mache die Übung wenn ich merke, dass ich mich selbst verurteile und sehr hart zu mir bin.

Nachtrag: wem der Gedanke an eine Blumenknospe zu blumig ist, kann sich zum Beispiel einen Lichtfunken, der immer größer wird, vorstellen 🌟🙂

Alles Liebe!

Stein für Stein

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Hallo ihr Lieben!

Was ich zur Zeit mache: ich versuche Wurzeln zu schlagen, indem ich mich zurückziehe, Energiearbeit mache (insbesondere mit dem Wurzelchakra) und sehr viel in die Natur gehe. Die Achtsamkeitsübung „die Farbe Blau sehen“ habe ich für mich in „die Farbe Grün sehen“ umgewandelt und praktiziere die Übung sobald ich daran denke, bis auf weiteres in Dauerschleife. Zudem mache ich regelmäßig Sport um die körperlichen Empfindungen zu stärken und ein besseres Gefühl für meinen Körper zu bekommen. Trotz Rückzug besuche ich bewusst Seminare oder Freunde, aber ich achte darauf vom Kopf – vom Verstand, vom Intellekt in die Seele – in das Gefühl zu kommen. Meinen Verstand habe ich über die Jahre sehr bemüht, konnte damit auch einiges lösen, aber es ist an der Zeit mich auf andere Wege zu besinnen. Das klingt erstmal schön, dennoch bedeutet das für mich viel Freiwerden von Ungefühltem, Kontrolliertem. Was mir in diesen Momenten eine große Stütze ist, ist „das weiche Atmen“, eine meditative Atemform nach Lea Hamann.

Ich achte darauf alle sehr liebevoll und entschleunigt geschehen zu lassen. Ich war so lange unbarmherzig und hart zu mir selbst. Auch merke ich, dass das Freiwerden von Gedanken und Gefühlen kräfteraubend ist. Dennoch strengt das ständige Streichen der Fassade mehr an, als ein Abriss und Aufbau. Ich versuche nicht mit der Abrissbirne zu hantieren, sondern Stein für Stein abzutragen.

Ich wünsche euch allen alles Liebe ❤ vielen vielen lieben Dank für Kommentare zu meinem Beitrag „Pause“. Ich habe mich sehr darüber gefreut!

 

Meditationshaltung bewahren

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Als ich begonnen habe zu meditieren, habe ich das ausschließlich im Liegen getan. So war es einfacher täglich zu meditieren und ich hatte auch schlichtweg das Bedürfnis es so zu machen. Durch das Arbeiten mit den Chakren und weil es öfters vorkam, dass ich beim Meditieren eingeschlafen bin ;-), bin ich dazu übergegangen die Meditation im Schneidersitz auszuführen. Anfangs war das recht ungewohnt. Ich merkte, dass mein unterer Rücken und auch meine Beine trotz Yogapraxis noch ziemlich schwach sind, aber es wurde täglich besser. Außerdem war es leichter aufmerksam zu bleiben. Dann bin ich über die Fallstricke meiner überhöhten Selbstansprüche gestolpert. Ich bekam im rechten Bein Verspannungen, aber ich machte weiter. Keine gute Idee. Die rechte Pobacke und das betroffene Bein fingen an zu schmerzen. Ich habe dann zwei Tage pausiert und es wurde wieder besser. Diese Pausen werde ich wieder bewusst regelmäßig machen. Viel hilf nämlich nicht immer viel. Es ist wichtig eine Balance zwischen innerem Schweinehund überwinden und Überforderung zu finden. Der Körper und vor allem auch die Seele brauchen Regenerationsphasen. Die Chakrenarbeit tut mir sehr gut, ist aber auch seelisch anstrengend. Bei den Mediationen betreffend das Sakral- und das Stirnchakra beginne ich immer zu weinen. Ich merke, dass Spannungen vorhanden sind und zum Glück auch gelöst werden. Zur Zeit meditiere ich im Fersensitz. Das fällt mir leichter, die Verspannungen sind nicht wieder gekommen. Ich kann schön aufrecht sitzen und die Aufmerksamkeit recht gut halten. Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich seitdem generell aufrechter sitze. Das einzige worauf ich aufpassen muss ist, dass ich nicht ins Gegenteil umschwenke, also in ein Hohlkreuz gehe.

Hier findest du nützliche Tipps und Tricks zu den verschiedenen Meditationshaltungen.

 

Chakrenarbeit

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Das Thema Chakren und besonders die Chakrenarbeit hat mein Interesse so sehr geweckt, dass ich mich die letzte Zeit intensiv damit beschäftigt und viele Übungen ausprobiert habe. Ursprünglich wollte ich mich jeden Monat einem Chakra widmen. Im Oktober habe ich das auch drei Wochen lang gemacht und mich intensiv mit dem Wurzelchakra beschäftigt. Es ging mir einerseits recht gut damit, aber andererseits hatte ich das Gefühl, dass sich körperliche Probleme und Empfindungen, Gefühle und Befindlichkeiten verlagern. Also habe ich mich mit der Beziehung der Chakren untereinander befasst. Das Thema ist sehr komplex und wer Genaueres darüber erfahren möchte, den bitte ich bei www.chakren.net vorbeizuschauen. Die für mich wichtigsten Punkte sind:

  • Die einzelnen Chakren stehen nie für sich alleine, sondern in einer Wechselbeziehung. Ist zum Beispiel ein Chakra betroffen (besonders bei Engergiestau und Überfunktion) ist es ratsam auch, oder bei schweren Störungen zuallererst mit dem darunterliegenden und darüberliegenden Chakra zu arbeiten.
  • Jedes Chakra hat ein Resonanzchakra. Das Resonanzchakra des Sakralchakras ist beispielsweise das Stirnchakra. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mir das Meditieren besonders bei den beiden Chakren Schwierigkeiten bereitet. Da habe ich von dieser Zusammengehörigkeit noch gar nicht gewusst.
  • Reine Chakrenarbeit ohne Änderungen im Alltag (Hinsehen, Hinfühlen, Bewusstwerdung, Änderung, Loslassen, Akzeptanz usw.) ist keine Heilung, sondern maximal eine verübergehende Besserung. (Quelle: http://www.chakren.net)

 

Ich habe bei Audible eine Reihe von Charkraübungen gefunden, die mir sehr gefallen und die ich mir gegönnt habe. Nun widme ich mich jeden Tag einem anderen Chakra. Jedes Hörspiel beinhaltet eine Tiefenentspannung, Yogaübungen, eine Atemübung und eine abschließende Meditatation (inkl. zugehöriger Mudra – Handgeste). Die Stimme des Sprechers ist angenehm und alle Sequenzen sind sehr gut angeleitet. Die musikalische Untermalung finde ich schön und ansprechend. Falls ihr noch keine Erfahrung mit Yoga habt, ist es eventuell ratsam vorab einen Kurs zu besuchen oder einen Yogalehrer/ eine Yogalehrerin zu kontaktieren um zu wissen worauf man achten sollte. Und nochmals die Bitte:

mit Energiearbeit BITTE IMMER ACHTSAM umgehen!! Auch ersetzen solche Übungen keinen Arzt oder Therapeuten. Meine Berichte spiegeln zudem immer meine persönliche Meinung und Erfahrung wieder.

Hier findet ihr stellvertretend für die gesamte Reihe das Hörbuch für das Sakralchakra. Natürlich könnt ihr Übungen und Meditiationen für die Chakren auch auf YouTube suchen und damit arbeiten.

 

 

 

 

Energie 

Ich habe heute eine ganz neue Erfahrung gemacht. Das was jetzt kommt, klingt sehr esoterisch, also an alle, die das blöd finden, bitte nicht weiterlesen 😉

Weil ich so extrem kraftlos war und mich wie ein geknicktes Bäumchen gefühlt habe, habe ich nach dem Mittagessen nochmal eine Solarplexusmeditation gemacht. Nochmal deswegen weil ich schon am Morgen eine gemacht hatte. Auch entsprechende Yogaübungen, weil meine Schmerzen im unteren Rücken wieder da waren. Das hat etwas geholfen.

Als es um die Mittagszeit wieder schlimmer wurde, habe ich mich ins Bett gelegt und die Meditation angehört. Plötzlich war ganz viel Energie in meinem Körper und es hat vibriert und geruckelt. Ein Teil der Energie verließ mich. Dann fühlte es sich an als würde mein Körper schweben. Ich habe mir noch die angeleiteten Yogaübungen, die nach der Meditation folgen ein wenig angehört, weil das Gefühl so schön war und bin dann eingeschlafen. Nach einer Stunde war ich wieder wach und es ging mir viel besser.

Ich möchte gar nicht bestreiten, dass ich vielleicht einen luziden Traum hatte oder so was in der Art und das Meditation das Allheilmittel für alles und jeden ist, will ich damit auch nicht behaupten, gibt es doch so viele Wege zur Heilung, aber für mich war es eine wunderbare Erfahrung 🌟

Oktober – Wurzelchakra

WICHTIG:

BITTE mit Energiearbeit behutsam und achtsam umgehen. Das schreibe ich nicht um Angst zu machen, sondern weil ich es sehr wichtig finde! Meine Beschäftigung und Arbeit mit der Thematik ist quasi eine Art Selbstversuch.

Die letzte Woche bin ich von einem Chakra zum nächsten gehüpft. Ich habe mir jetzt vorgenommen mich mit jedem Chakra intensiver zu beschäftigen, deswegen fange ich nochmal mit dem Wurzelchakra an und werde einen ganzen Monat bei eben diesen bleiben. Der Grund warum ich das mache ist, weil ich einen Weg suche meine Gefühle zu kanalisieren. Ich habe negative Gefühle lange unterdrücken müssen und auch aus mir selbst heraus zurückgedrängt. Je mehr ich mich mit meinem Inneren beschäftige, desto mehr kommt hoch. Gefühle sind für mich eine Art Energie, wie Strom. Man sieht sie nicht, aber man sieht die Resultate, die sie hervorbringen. Jedes Gefühl hat seine Berechtigung, alle sind sie willkommen, müssen Raum und Platz bekommen, aber in einer positiven Weise. Die Arbeit mit Chakras empfinde ich als Energiearbeit mit den dazugehörenden Gefühlen.

WURZELCHAKRA:

Thema: Urvertrauen, Selbstvertrauen, Stabilität, innere Stärke, Körperlichkeit, Gelassenheit, Sicherheit, Bodenständigkeit, Disziplin, Macht, materielle Welt, Karriere, Finanzen

Sitz: zwischen Anus und Geschlechtsorganen

Resonanzalter: Säuglingsalter (zwischen 0-3 bis 5 Jahren – wird je nach Quelle verschieden angegeben)

Farbe: rot

Öffnung und Aktivierung:

  • alles Körperliche (Sport, körperliche Arbeit)
  • rote Farben
  • Asanas (Yogahaltungen) wie der Baum, die Pyramide, der Stuhl, der herabschauender Hund, Stehhaltungen im Allgemeinen (hier)
  • Meditationen (hier),
  • Mantras (hier),
  • die Aufmerksamkeit auf den Sitz des Chakras richten
  • Visualisierung von Wurzeln, die vom Beckenboden in die Erde wachsen
  • Arbeit mit Erde (Gartenarbeit)
  • liebevolle Zuwendung und Berührungen in Form von Massagen (besonders Fußmassagen)
  • Tiefenentspannung, Klangschalen, Trommelmusik (hier)
  • barfuß laufen
  • Duftstoffe wie z.B. Sandelholz, Weihrauch, Patchouli, Vetiver, Eichenmoos
  • die Natur genießen (insbesondere Sonnenuntergänge)

 

Wenn dich das Thema interessiert, findest du hier, hier und besonders hier spannende und nützliche Infos.

Quellen: www.chakren.net, http://www.narayanananda.0nyx.com/chakren.htm