Die Dinge aufschieben – Achtsamkeit Woche 42

Hallo ihr Lieben!

Ja ich schiebe Dinge auf und ich weiß, dass es Energie kosten kann sie in mir zu beherbergen, ABER ich war lange Zeit so getrieben und auf Perfektionismus bedacht, dass das Aufschieben nun zum Glück eine liebevolle Komponente bekommen hat. Alles darf Raum und Zeit haben.

Wichtige Erledigungen, die wenn ich ihnen nicht nachkommen würden, Schaden anrichteten könnten, erledige ich ohnehin meist rasch. Auch Verrichtungen oder Gespräche, die unangenehm, aber unvermeidlich sind, versuche ich ehest zu machen, auch wenn sich die Lust darauf in Grenzen hält, aber hier ist das Gefühl es hinter sich zu haben, meist sehr befreiend.

Der Rest darf ruhig dran sein wenn die Zeit dafür reif ist, oder es sich für mich stimmig anfühlt und nicht weil ich durch Konditionierung denke, dass ich muss. Die Getriebenheit unserer Zeit tut uns meiner Meinung nach nicht gut und das bewusste Zurückziehen aus diesem Hamsterrad empfinde ich als sehr heilsam.

Die nächste Übung heißt: „Ihre Zunge.“

Alles Liebe für euch und wundervolle Feiertage! 🐰

Unter der Kategorie Achtsamkeitschallenge findet ihr die vorangegangenen Beiträge. Die Leseprobe mit allen Übungen gibt es hier
TIPP: Ein Jahresprojekt „Achtsam durch den Tag“ und viele verschiedene Links zum Thema Achtsamkeit findet ihr bei widerstandistzweckmässig

Angst

Angst nicht zu genügen…

Angst falsch zu sein…

Angst Falsches zu sagen, zu wollen, zu fühlen…

Angst vor Fehlern…

Angst vor Liebesentzug…

Angst vorm Verrücktwerden…

Angst ANGST angst

 

Die Furcht ist eine Folge der Hoffnung.

Lucius Annaeus Seneca

Ein wirksames Heilmittel gegen Angst ist Milde.

Lucius Annaeus Seneca

Bild von pixel2013 (www.pixabay.com)

Pünktlich sein – Achtsamkeit Woche 41

Bild von FunkyFocus (www.pixabay.com)

Mit dieser Übung habe ich mir Zeit gelassen. 🙂 Ich bin beides – pünklich und auch unpünktlich. Es kommt auf die Umstände an. Wenn ich einen Arzttermin oder ein Vorstellungsgespräch habe bin ich überpünklich. Zur Arbeit und Verabredungen komme ich ebenfalls sehr pünktlich. Es gibt aber einen Umstand wo ich lange unpünktlich war und es auch schwer nachvollziehen konnte warum der Betroffene (mein Mann) mir deshalb böse war. Es geht um das Nachhausekommen an und für sich, also nicht zu einer bestimmten Zeit, sondern generell. Mein Mann macht sich nämlich große Sorgen wenn ich länger wegbleibe als geplant und nicht Bescheid sage. Das war für mich dermaßen ungewohnt, weil ich es einfach nicht nachvollziehen konnte, dass sich jemand so um mich sorgt. Ich fand es ehrlich gesagt kindisch. Heute sehe ich das anders. Ich kann es leichter annehmen, dass jemand da ist der Sorge trägt und er wiederum weiß mittlerweile, dass ich zum Verbummeln oder Verratschen (das deutsche Pendant fällt mich leider nicht ein 🙂 ) neige.

Und es gibt noch eine Sache, die es mir lange Zeit schwer machte ohne Stress pünktlich zu sein – Perfektionismus und das Gefühl dies und das und jenes noch unbedingt auf der Stelle fertig machen zu müssen.

Folgende Zeilen aus dem Buch finde ich sehr treffend: „Bei dieser Übung geht es nicht nur um Zeit. Es geht dabei um Bewusstseinszustände und Gewohnheitsmuster“

 

Die nächste Übung heißt: „Dinge aufschieben“.

 

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Besinnung

Bild von Daria-Yakovleva (www.pixabay.com)

Dieses Jahr möchte ich die Adventszeit ganz bewusst genießen und habe beschlossen vom 01.12.2017 bis zum 07.01.2018 bis auf Onlinebanking kein Internet zu benutzen. Ich werde auch keine Hörbücher, Meditationen, Podcasts oder dergleichen hören. Drückt mir bitte die Daumen, dass ich standhaft bleibe, denn meine längst Medienfastenzeit betrug bis jetzt 7 Tage 😄

🌟

Ich wünsche euch eine wunderschöne besinnliche Weihnachtszeit ❤️🎄💕

Zeichen des Alterns – Achtsamkeit Woche 40

Bild von silviarita (www.pixabay.com)

Ich habe mich bei dieser Übung nicht auf den äußeren Aspekt des Alterns fokussiert. Der Grund ist, dass etwas für mich sehr Eigenartiges in den letzten Wochen geschehen ist. Ich fühle mich wie vor 20 Jahren und das so intensiv. Als hätte ich den Reset-Knopf gedrückt und würde, besonders in Hinblick auf Familie und Partner, nochmals von vorne anfangen, ohne jedoch etwas im Außen zu ändern. Ich habe wieder Zugang zu verstütteten Idealen und Träumen gefunden und hoffe, dass ich nun mit 37 Jahren den Mut, die Kraft und die Ausdauer habe, diese zu leben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. (Hermann Hesse)

 

Die nächste Übung heißt: „Pünktlich sein“.

Ps: zur Zeit bin ich sehr wenig online, weil ich meine Onlinezeit (dazu gehören auch WhatsApp, Handygebrauch generell usw.) auf max. 1 h pro Tag reduziert habe. Ich hoffe es geht euch allen gut und wünsche euch das Allerallerbeste!! ❤

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Dankbarkeit – Achtsamkeit Woche 39

Bild von monikabaechler (www.pixabay.com)

Meiner Meinung nach ist Dankbarkeit eine Fähigkeit, die man kultivieren kann. Ich kann, wenn ich möchte, meinen Fokus bewusst auf die Aspekte meines Lebens richten für die ich Dankbarkeit empfinde. Eine Steigerungsstufe wäre für Dinge dankbar zu sein, die auf den ersten Blick Undankbarkeit auslösen. Jedoch ist Undankbarkeit für mich nichts Schlechtes in dem Sinne. Ich bin von Zeit zu Zeit undankbar – sehr sogar, sehe aber keinen Sinn (mehr) darin, mich dafür zu verurteilen. Ich gehe aus der Berurteilung, oder besser gesagt beobachte mich beim Beurteilen und lasse es so sein und durch das Soseinlassen beende ich den Kampf gegen die Undankbarkeit und es tun sich Räume, Sichtweisen, Gefühle und Zugänge auf, die in der Enge des Krieges gegen die unliebsame Undankbarkeit nicht möglich gewesen wären. Auf der anderen Seite macht es natürlich Sinn Dankbarkeit zu kultivieren, weil das Schätzen für das Schöne und Gute in unserem Leben glücklich(er) und zufrieden(er) macht. Ich schreibe seit einigen Monaten sehr regelmäßig am Abend ein Dankbarkeitstagebuch. Ganz spannend finde ich, dass sich nicht nur meine Schreibeweise, von klein und angepasst zu größer und schwungvoller, sondern auch meine Sicht auf Dinge für die ich dankbar sein kann, verändert hat. An herausfordernden Tagen, besonders wenn mich Gefühle von Wut und Zorn überrollt haben, bin ich instinktiv dazu übergegangen zu schreiben:

Ich bin dankbar für meine Wut.

Dieser einfache Satz hat mir geholfen einen anderen Zugang zu diesem unliebsamen und unterdrückten Gefühl zu finden. Es ist so, als hätte ich ihn in eine Höhle gerufen und es hallt (heilt) nach und nach und nach…

Auf die nächste Übung heißt: „Zeichen des Alterns“.

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