Am Limit…

Ich mache einen Monat Internetpause und wünsche euch allen eine heilsame, wundervolle und gute Zeit! 

7 Fakten Versatile Blogger Award

Die liebe Judith von Judiths Meditationen hat mich vor einer gefühlten Ewigkeit nominiert (vielen lieben Dank!) und endlich komme ich dazu 🙂

  1. Ich bin in meinem Leben bereits 16 Mal umgezogen.
  2. Ich kann nicht mit dem rechten Auge alleine zwinkern. (Mein Bruder übrigens auch nicht)
  3. Ich habe vier Kinder, die ich alle bei zunehmenden Mond auf die Welt gebracht habe.
  4. Ich bin von Beruf Grundschullehrerin
  5. Ich rauche nicht (mehr) und trinke auch keinen Kaffee und Alkohol (mehr)

 

Das waren jetzt zwar nur 5 anstatt der 7 Fakten, aber ich lasse mal fünfe gerade sein. Ich nominiere niemanden direkt, würde mich aber sehr freuen wenn jemand mitmacht!

Achtsamkeit Woche 37 – der Wind

Bild von Mhy (www.pixabay.com)

 

Wind ist für mich gleichbedeutend mit Veränderung und die gab es in meinem Leben zuhauf. Ich bin mit 38 Jahren bereits 16 Mal umgezogen und möchte gar nicht beurteilen ob das per se nun gut oder schlecht war, ABER ich bin sehr froh jetzt angekommen zu sein, mich zuhause zu fühlen und mein Leben mit Routine, Rhythmus und Regelmäßigkeit zu füllen.

Wind bewegt – in allen Bereichen und kann je nach Windstärke von einem lauen Lüftchen bis zu einem Hurrican reichen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin und auch im Aryurveda ist zu viel Wind schädlich und dem kann ich nur beipflichten. Immer in Bewegung zu sein oder bewegt zu werden ist sehr anstrengend und kräftezerrend. Keine Bewegung bringt Starre. Der Clou ist wohl sich dessen bewusst zu sein und in sich zu fühlen was einem gut tut. Ich mache meist zu viel – bin ständig in Bewegung (Im Ayurveda nennt man das eine Vata-Konstitution) und muss mich bewusst zurücknehmen. Das ist ungewohnt und fühl sich deswegen auch komisch an, aber ich merke wie gut mir das tut. Auch meine Kinder profitieren von einem Tagesrhythmus enorm.

Auf die nächste Übung freue ich mich sehr, die da lautet: „Zuhören wie ein Schwamm“.

Unter der Kategorie Achtsamkeitschallenge findet ihr die vorangegangenen Beiträge. Die Leseprobe mit allen Übungen gibt es hier
TIPP: Ein Jahresprojekt „Achtsam durch den Tag“ und viele verschiedene Links zum Thema Achtsamkeit findet ihr bei widerstandistzweckmässig

Achtsamkeit Woche 36 – Übersehen sie etwas

Bild von cocoparisienne (www.pixabay.com)

 

Zuerst bin ich beim Lesen der Aufgabe zusammengezuckt, weil das „Übersehen sie etwas“ in mir (alte) Gefühle, Gedanken und Empfindungen berührte. Nämlich ja keinen Fehler zu machen, aus diesem Grund genauestens aufzupassen,  Stimmungen zu erfühlen, alles auf die goldene Waagschale zu legen…

Doch bei dieser Übung geht es meiner Meinung nach um etwas anders. Es geht um das Hinterfragen unserer Denk- und Sichtweise, unser Konditionierungen und insbesondere unserer Vorurteile. Wir machen uns recht rasch ein Bild einer Situation ohne genügend Details zu kennen. Aus diesem Grund ist das Bild auch oft unscharf, verzerrt oder trüb.  Wir bemühen uns Situationen, Menschen und Begebenheiten einzuschätzen, aber wir müssen uns bewusst sein, dass wir immer durch dir Brille unserer Vergangenheit sehen. Das ist natürlich oft sehr hilfreich, kann aber eben auch dazuführen, dass wir kaum neue Erfahrungen machen können. Wir können nur erkennen wovon wir Kenntnis haben. Alles Neuro oder was 

Auch ist unsere Fähigkeit zur Aufnahme von Informationen schlicht und ergreifend begrenzt. Wenden wir unseren Fokus auf Neues und Ungewohntes, ist das zuallererst auch anstrengender als sich auf alten (neuronalen) Bahnen zu bewegen. Das Bewusstsein um die Endlichkeit unserer Energie und das klugen Einsetzen und Verwalten ebendieser kann von großem Nutzen sein.

Die nächste Übung lautet: „Der Wind“.

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TIPP: Ein Jahresprojekt „Achtsam durch den Tag“ und viele verschiedene Links zum Thema Achtsamkeit findet ihr bei widerstandistzweckmässig

Verlängerung die 2.

Ich komme zur Zeit kaum dazu einen längeren Blogeintrag zu verfassen. Deshalb verlängere ich die Achtsamkeitsübung „Übersehen sie etwas“ um eine Woche.

(Das was ev. triggern könnte, habe ich kursiv gesetzt)

Meine Kleinen fordern und fördern mich dermaßen. Sie sind 7, 2,5 und 1,5 Jahre alt. Es geht ziemlich rund bei uns und ich werde angetriggert wie noch nie in meinem Leben. Mein größter Schmerzpunkt ist Kinderweinen und meine Kinder weinen oft wenn es nicht so geht wie sie es sich vorstellen und wenn sie sich streiten. Sie brüllen, schlagen um sich, sind wütend, werden aggressiv (die Große mit Worten, die Kleinen mit Taten)

Ich bin jedoch überzeugt, dass das Leben mir eine Chance zur Heilung bietet. Es tut nur ziemlich weh, wenn tagtäglich Schmerzpunkte berührt werden. Mein Magen verkrampft sich, ich spüre meine eigene immense Wut und übe mich in Geduld, Nachsicht, Verständnis und bedingungsloser Liebe für uns alle.

(Eventueller Trigger!) Vielleicht zeigen mir meine Kinder ihre Wut, ihre „negativen“ Gefühle und ihren Willen so offensichtlich, weil mir das verboten wurde. Ich wurde bestraft wenn ich negative Emotionen zeigte. Ich musste gut sein, richtig sein, durfte nichts falsch machen, nicht weinen, schon gar nicht wütend sein. Das Schlimmste war seine Gefühle runterzuschlucken, das Weinen, das sich so schwer unterbrechen ließ zu stoppen, damit man nicht noch mehr Grund zum Weinen bekam. Was sich noch eingebrannt hat ist die Tatsache, dass mein Leid, meine Tränen, meine Angst anderen scheinbar Freude bereitet hat.

Das wurde jetzt doch eine längerer Eintrag als gedacht 😉 Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Tag, voller Liebe, Verständnis und Mitgefühl ❤

Achtsamkeit Woche 35 – Abneigung bemerken

Bild von johnhain (www.pixabay.com)

Die Übung „Abneigung bemerken“ fand ich sehr interessant. Besonders weil ich mich die letzten zwei Wochen (wieder) intensiv mit Ayurveda und besonders mit den diesbezüglichen Ernährungsempfehlungen beschäftigt habe. Ich glaube als Baby kommt man mit perfekten Instinkten zur Welt, die man leider mit der Zeit mehr oder weniger verliert. Wir passen uns an, was nicht per se schlecht ist, aber schlecht sein kann. Wir verlieren den Bezug zu uns, zu unseren Vorlieben und Abneigungen, zu unserer inneren Stimme und denken dann: „Wenn ich so oder so bin und/oder dies oder jenes mache, dann werde ich glücklich sein, dazugehören, richtig sein. Nur geht das leider (oder zum Glück) nicht auf. Wir werden unglücklicher, fühlen uns nichtzugehörig und falsch so wie wir sind. Hier kann Achtsamkeit so viel Gutes bewirken. Ich beobachte: „Das stört mich, das mag ich nicht, das lehne ich ab“ und lasse es so sein. Meist sind es Triggerpunkte, Gewohnheiten, Konditionierungen, oft aber hilfreiche Wegweiser. Wenn ich durch diese Gefühle gehe, komme ich langsam und Schritt für Schritt (wieder) bei mir an.

Als Gegenmittel für Abneigung, die wenn sie wuchert und überhandnimmt uns und anderen sehr schaden kann, hilft die Übung der liebenden Güte

Die nächste Übung lautet: „Übersehen sie etwas“.

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Verlängerung

Ich verlänge die Achtsamkeitsübung – Abneigungen bemerken um zwei Wochen. Da ich zur Zeit den Impuls habe gut für mich, meinen Körper und meinen Geist zu sorgen, habe ich angefangen mich wieder mehr um meine Ernährung zu kümmern. Ich habe schon einiges ausprobiert (Rohkost, vegan…) Mit Ayurveda habe ich mich bereits einmal beschäftigt und bin jetzt wieder darauf gekommen. Auch in der Ernährung spielt Abneigung eine große Rolle. Kinder wissen instinktiv was sie brauchen und was nicht. Leider geht dieser Instinkt oft im Laufe des Lebens verloren. Ich glaube das hat bei mir, neben andern nicht unwesentlichen Faktoren, dazu beigetragen, dass ich körperliche Schmerzen und sehr unruhige Gedanken hatte/habe. Das war schon viel schlimmer. Es gab Zeiten da nahm ich täglich Schmerzmittel und trotzdem lag ich oft nachts mit Schmerzen in Rücken und Beinen und mit einem Gefühl als würde jemand an meinen Knochen sägen auf dem Wohnzimmerboden und weinte. Da es viel besser, aber noch nicht ganz heil ist, möchte ich versuchsweise die nächsten zwei Wochen eine sanfte ayurvedische Kur durchführen und meine Ernährung und Lebensweise umstellen.

Ich wünsche euch von Herzen alles Liebe und Wohlergehen! ❤