Achtsamkeit Woche 35 – Abneigung bemerken

Bild von johnhain (www.pixabay.com)

Die Übung „Abneigung bemerken“ fand ich sehr interessant. Besonders weil ich mich die letzten zwei Wochen (wieder) intensiv mit Ayurveda und besonders mit den diesbezüglichen Ernährungsempfehlungen beschäftigt habe. Ich glaube als Baby kommt man mit perfekten Instinkten zur Welt, die man leider mit der Zeit mehr oder weniger verliert. Wir passen uns an, was nicht per se schlecht ist, aber schlecht sein kann. Wir verlieren den Bezug zu uns, zu unseren Vorlieben und Abneigungen, zu unserer inneren Stimme und denken dann: „Wenn ich so oder so bin und/oder dies oder jenes mache, dann werde ich glücklich sein, dazugehören, richtig sein. Nur geht das leider (oder zum Glück) nicht auf. Wir werden unglücklicher, fühlen uns nichtzugehörig und falsch so wie wir sind. Hier kann Achtsamkeit so viel Gutes bewirken. Ich beobachte: „Das stört mich, das mag ich nicht, das lehne ich ab“ und lasse es so sein. Meist sind es Triggerpunkte, Gewohnheiten, Konditionierungen, oft aber hilfreiche Wegweiser. Wenn ich durch diese Gefühle gehe, komme ich langsam und Schritt für Schritt (wieder) bei mir an.

Als Gegenmittel für Abneigung, die wenn sie wuchert und überhandnimmt uns und anderen sehr schaden kann, hilft die Übung der liebenden Güte

Die nächste Übung lautet: „Übersehen sie etwas“.

Unter der Kategorie Achtsamkeitschallenge findet ihr die vorangegangenen Beiträge. Die Leseprobe mit allen Übungen gibt es hier
TIPP: Ein Jahresprojekt „Achtsam durch den Tag“ und viele verschiedene Links zum Thema Achtsamkeit findet ihr bei widerstandistzweckmässig

9 Gedanken zu „Achtsamkeit Woche 35 – Abneigung bemerken

  1. widerstandistzweckmaessig

    Hallo Melli!

    Die Übung der liebenden Güte ist wirklich etwas sehr Besonderes. Ich habe sie durch mein Yoga kennen gelernt.

    Ich finde es total super, dass Du noch immer dran bist bei den Übungen. Selbst mache ich nun bereits das dritte Monat ein und die selbe Übung. Einerseits war total viel zu tun, sodass ich nicht die Muße hatte, mich auf Neues einzulassen. Auf der anderen Seite ist gerade diese Übung (Zufall?!) für mich soooo wichtig! Also nehme ich mir die Zeit dafür und denke, es hat seinen tieferen Grund.

    vlg
    Maria

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      1. Dao Humanyu

        Sie können vom Wickeltisch fallen.
        Sie könnten giftige Beeren in den Mund nehmen.
        Sie könnten versuchen einen Wolf zu streicheln.
        Etc. pp.

        Es fehlt Ihnen einfach an Erfahrung, darum brauchen sie die Fürsorge von Erwachsenen.

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      2. Unglaublich leicht

        Ja genau – die Erfahrung habe ich (passend zu meiner derzeitigen Achtsamkeitsübung) übersehen. Danke für den Input! 🙏🏻 Ps: mein 2,5 jähriger Sohn würde ohne mit der Wimper zu zucken einen Wolf streicheln wollen – er ist ziemlich furchtlos 🙈 Alles Liebe

        Gefällt 1 Person

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