Hochsensibilität – Gedanken und Links

Bild von InspiredImages (www.pixabay.com)

Hier habe ich einen Bericht über die Frage ob und in welcher Form es Hochsensibilität gibt, gefunden. Er beinhaltet meiner Meinung nach interessante Ansätze. Der These, dass es sich bei Hochsensibilität um ein hauptsächlich von Angst gesteuertes, psychologisches Phänomen handelt, kann ich nicht zustimmen. Ich sehe es eher so, dass Angst wie ein Katalysator für Hochsensibilität wirkt. (Benita hat das in den Kommentaren meines letzten Beitrags Prinzessin auf der Erbse sehr treffend beschrieben und mir diesbezüglich auf die Sprünge geholfen) und dass Angst eventuell aufgrund einer erhöhten Wahrnehmungsfähigkeit als Begleiterscheinung auftreten kann.

Hier findest du eine tolle Podcastfolge von Laura Seiler zu dem Thema. Du findest sie auch auf YouTube
Die Forschung steckt was dieses Thema betrifft noch in den Kinderschuhen. Letztens habe ich mich mit einer Mama eines mittlerweile erwachsenen Sohnes mit autistischer Veranlagung unterhalten.  Als er in die Schule ging, war das Wissen, Begreifen und Verstehen der Thematik gleich 0, was für alle oft sehr belastend war… Mittlerweile ist die Materie sehr viel besser erforscht (hier)

Wir alle haben unterschiedliche Begabungen und Persönlichkeiten. Vielleicht ist man zu lange von einem Idealbild der Persönlichkeit ausgegangen, das langsam zu bröckeln beginnt…

Und es gibt meiner Meinung nach Etliches, das wir noch nicht wissen und begriffen habe…

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Tag mit Blick und Liebe für die eigenen Begabungen ❤️

2 Gedanken zu „Hochsensibilität – Gedanken und Links

  1. Luise Kakadu

    Dein Resumé bringt etwas in mir zum Summen.
    Weil ich an diesem Punkt auch schon oft gewesen war.

    All diese Aussagen hierüber, was „krank“, „behindert“ oder „beschädigt“, „außergewöhnlich“ und was auch immer Ausgrenzendes ist; die eine Norm und nicht-Norm definieren tun mir fast weh.
    Weil ich nie habe erkennen können, wo jene sind, die nichts Ausgrenzendes haben; die vollständig, perfekt und ganz sind.

    Vielleicht sollte man anders ansetzen und nicht immer Schadhaftes sehen; Störendes oder Mangelhaftes.
    Sondern das Gesamte betrachten und sehen, dass wir alle einfach verschieden sind.

    Auch die Medizin sollte begreifen, dass es niemals „eines für alle“ geben kann; dass Verallgemeinerungen das Gegenteil von hilfreich sind und man das gute Ganze sehen muß, bevor man den „Fehler“ sucht.

    Vielleicht würden wir dann aufhören, unter unseren „Fehlern“ zu „leiden“ und stattdessen erkennen, wie bunt, vielfältig und wundervoll wir sind.
    Und endlich wir selbst sein – anstatt ständig so werden zu wollen, wie wir glauben, dass wir sein müßten.

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