Prinzessin auf der Erbse

Bild von Prawny (www.pixabay.com)

Die letzten Tage habe ich mich mit dem Thema Hochsensibiliät beschäftigt (Liebe Benita, liebe Maria – ich danke euch für´s Wieder-Hinführen zu dem Thema und auch dir liebe Luise – ich denke ich kann deine Beiträge jetzt auch wieder „leichter“ lesen – ich hoffe du verstehst wie ich das meine, ansonsten frag bitte gerne nach!)

Obwohl ich mich davor bereits mit der Thematik auseinandergesetzt hatte, fand ich zuvor keinen richtigen Zugang bzw. brauchte das Für-mich-Begreifen seine Zeit.

Gestern habe ich auf Soundcloud den Vortrag „Hochsensibel – mach was draus!“ von Carolin Otzelberger gefunden und ich habe für mich vieles begreifen und mitnehmen können. Falls euch der Vortrag interessiert, findet ihr ihn hier.

Ich möchte in diesem Beitrag gerne die für mich wesentlichen Dinge festhalten.

Hochsensibiliät ist keine Ausnahmeerscheinung per se

Wir alle sind zu einer hohen bzw. höheren Wahrnehmungsfähigkeit fähig, die man meiner Meinung nach mittels Achtsamkeitsübungen (Achtsamkeit – Woche 23) schulen,  aber ebenso mit verschiedenen Mitteln (übermäßiger Konsum beispielsweise) unterdrücken kann. Ich denke aber, dass es Menschen gibt, die mehr wahrnehmen bzw. anders/anderes wahrnehmen als andere. Teils aufgrund ihrer angeborenen Konstitution, teils aufgrund der Erziehung bzw. der Umstände, die in der Kindheit vorherrschend waren. Hier finde ich wichtig zu bedenken, dass wir die Realität durch unsere Filter sehen und unser Wahrnehmung aufgrund von tiefliegenden Ängsten verzerrt sein könnte. (Siehe Übung 6)

Wenn es dir wie mir schwerfällt eigene und fremde Gedanken und Gefühle zu trennen, oder dich eigene und fremde Gedanken bzw. Gefühle überrollen, könnten folgende Übungen hilfreich sein. Dazu möchte ich sehr gerne sagen, dass die sogenannte Energiearbeit für mich insofern kein Hokuspokus ist, da das Gehirn nicht zwischen Vorstellung und Realität unterscheidet. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Sich-Sorgen-Machen. Die bedrohende Situation ist noch nicht eingetreten und es ist fraglich ob sie überhaupt jemals in dieser Form eintreten wird und dennoch reagiert unser ganzes Wesen auf diesen rein in der Vorstellung vorhandenen Umstand.

Übung 1:

Wenn ihr mögt, denkt an ein Thema, das euch sehr beschäftigt (z.B. ich bin zu dick) und spürt in euch rein ob das wirklich eure Überzeugungen und Gedanken sind, oder ob ihr die von anderen Menschen übernommen habt. Besonders in unserer Kindheit wurde eine Menge von Emotionen, Glaubensätzen, Ansichten auf uns projiziert, die nichts mit uns zu tun haben.

Folgende Fragen können sehr hilfreich sein:

„Ist diese Emotion wirklich meine?“

„Ist dieser Gedanke wirklich meiner?“

Übung 2:

Diese kann sich als sehr hilfreich bei Stress und Überlastung aufgrund einer erhöhten Wahrnehmung erweisen, also wenn einfach alles gerade zu viel wird. Erwähnenswert in dem Zusammenhang finde ich, dass wenn man eine höhere Wahrnehmung hat, Stress und Überforderung generell so weit wie möglich vermieden werden sollte. (Ich habe Jahre gebraucht um das zu erkennen und umzusetzen!)

Wenn ihr mögt, schickt im Gedanken (ihr könnt das sehr gerne mit den Händen untermalen) alles das was an Gedanken, Empfindungen, Gefühlen, Ansichten nicht zu euch gehört pauschal an den Absender zurück. Es spielt keine Rolle ob man genau weiß woher das Paket  stammt. Ich stelle mir gerne einen Paketaufkleber mit der Aufschrift „ZURÜCK – RETURN“ vor. Das Gleiche gilt für Aufgaben. Hier hilft die Überlegung: „sind das meine Aufgaben, oder sind das Aufgaben eines anderen?“

Übung 3:

Diese Übung oder besser gesagt Erkenntnis war für mich eine enorme Erleichterung:

Wir sind nicht für alles was wir wahrnehmen verantwortlich.

Wenn du fühlst, dass es dem Menschen mit dem du gerade sprichst, nicht gutgeht, musst du das nicht verändern. Wenn die Nachbarn Zank miteinander haben, musst du das nicht ändern. Du kannst das was du wahrnimmst einfach so sein lassen. Das soll keinesfalls heißen, dass du nur mehr hart und kalt durch die Welt marschieren sollst! Natürlich darfst und sollst du weiterhin hilfsbereit sein, aber du brauchst nicht alles zu deiner Angelegenheit machen und besonders brauchst du nicht erwachsenen Menschen zu helfen, die gar keine Hilfe wollen. Es reicht manchmal völlig aus wahrzunehmen und da zu sein. Wenn jemand Hilfe benötigt, wird er dich darauf ansprechen bzw. kann man das je nach Situation und Gefühl auch selbst machen, aber nicht bei jedem, immer und überall. Ein wenig anders sehe ich das bei Kindern. Hier ist es meiner Meinung nach sinnvoll einen Ticken genauer hinzuspüren, hinzusehen und gegebenenfalls öfters nachzufragen. Aber natürlich auch nicht permanent! Carolin spricht in ihrem Vortrag davon, dass wir manchmal einen sehr ausgeprägten „Retterinstinkt“ haben.

Übung 5:

Diese Übung mag ich besonders gerne! Unser Körper ist unser Wahrnehmungsapparat, gleich einer Antenne. Wenn jetzt ganz viele Reize und dazu gehören auch Stimmungen auf unseren Körper einwirken, kann es leicht zu Überforderung und Überreizung kommen, die sich dann körperlich ausdrückt. Wir werden (im besten Fall) hibbelig, nervös, unruhig. Wenn du magst, kannst du dir folgendes Bild vorstellen:

Zuallerst komme im Körper an, indem du seine Grenzen wahrnimmst und die Beine auf dem Boden, oder die Hände im Schoß spürst. Dann fange an dich im Gedanken nach allen Seiten hin auszudehnen. Nach oben, unten, rechts, links, sodass du anfangs das ganze Zimmer ausfüllst, dann das ganze Haus, die Straße, deine Stadt, dein Land usw. Gut ist, wenn du dich in alle Richtigungen gleichmäßig ausdehnst. Mir gibt diese Übung sofort ein unglaubliches Gefühl von Weite und Freiheit. ❤

Übung 6:

Wie anfangs erwähnt, sind viele Wahrnehmungen aufgrund von alten Pogrammen verzerrt. Diese Programme haben sich entwickelt, weil sie zu einer bestimmten Zeit in unserem Leben notwendig, oft überlebensnotwendig waren. Jedoch sind sie auch heute zum Teil noch sehr aktiv, oft in einem Ausmaß, das wenig oder gar nicht hilfreich ist. Neben den Pogrammen die uns geschützt haben, gibt es auch Programme, die wir bewusst, oder noch viel öfter unbewusst übernommen haben. Um solche Pogramme zu identifizieren, kann es hilfreich sein wenn du dir über eine längere Zeitraum Dinge und Geschehnisse notierst die du magst bzw. nicht magst. Zu den Programmen, die uns geschützt haben: Wenn du ein solches aufspüren, kannst du auf einer Skala von 1 bis 100 bestimmen wie aktiv dieses Programm noch in dir wirkt. Dann schau wie es sich anfühlt, wenn du den Regler (das kannst du dir gerne bildlich vorstellen) ein wenig zurückdrehst. Es reicht völlig aus in ganz kleinen Schritten vorzugehen. Bei mir ist zum Beispiel so, dass wenn mein Mann und ich neue Leute (insbesondere Frauen) kennenlernen, bei mir sofort ein Vergleichsprogramm und Verlassensangstprogramm anspringt. Wenn ich das im Gedanken ein wenig nach unten reguliere, fühle ich mich meist gleich ein Stückchen besser und reagiere nicht automatisch aufgrund tiefliegender Ängste.

Das war jetzt ein ziemlich langer Beitrag und ich danke allen die ihn bis zum Schluss gelesen haben. Ich hoffe ihr konntet was mitnehmen. Sollten euch Gedanken und Übungen nicht gefallen haben, lasst sie gerne liegen. Vielleicht mag sie ein anderer mitnehmen 🙂 Über eure Empfindungen, Erfahrungen und Gedanken zu dem Thema würde ich mich sehr freuen! Alles Liebe ❤

Quelle: („Hochsensibel – mach was draus!“ Carolin Otzelberger)

38 Gedanken zu „Prinzessin auf der Erbse

  1. aquasdemarco

    Mich irritiert der Begriff.
    Gibt es ein Niedrigsensibel?
    Woher kommt der Wert für die Einstufung.
    Wir leben in einer Welt der Wortschöpfungen.
    Ab wann ist ein Food super?
    Was soll mir der Begriff oder die Betitelung „Hochsensibel“
    sagen?
    Ich stelle mir gerade selbst diese Fragen, nicht dir:-).
    Ich frage mich, warum wir Dinge neu betiteln, welche im Grunde Teil eines menschlichen Lebens sind.
    Sensibilität ist für mich normal.
    Manchmal steckt hinter einem Bandscheibenvorfall eine Angsterkrankung oder Depression, was steckt hinter der „Hochsensibilität“?

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    1. Benita Wiese (Pseudonym)

      Es gibt Studien von Zwillingskindern, wo eines hochsensibel und das andere eben „normal“ sensibel reagiert und es eine weitgehend gleich liebevolle Behandlung der Geschwister gibt. Also dürfte es eine gewisse Anlage dazu im Wesen des Menschen geben. Besondere Vorkommnisse können das wohl verstärken. Bsp. Psychische Traumata etc. … Ich denke, dass da der Vergleich mit dem Bandscheibenvorfall deshalb nicht zutrifft. Früher wurden Hochsensible einfach nur beschimpft sich mehr zu bemühen, wie die Mehrheit zu funktionieren. … Wir leben in einem Zeitalter, wo wir in Europa (außer Balkan) seit ca. 70 Jahren ohne Krieg leben und in einer bislang unbekannten Sicherheit. Das lässt Zeit, Dinge differenzierter zu betrachten und daher wurden Abstufungen geschaffen, um das Wesen der Menschen, aber auch Dinge (Nahrungsmittel, „Superfoods“) näher zu beleuchten. Wobei ja viele Worte aus USA zu uns kommen und die Frage der Kommerzialisierung durchaus erlaubt ist. … Mir fällt noch vieles dazu ein, das den Kommentar sprengt. Vielleicht sind meine Gedanken für dich interessant. Danke für deine Anregung nachzudenken.
      Liebe Grüße
      „Benita“

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      1. Unglaublich leicht

        Liebe Benita! Danke für deinen ausführlichen und interessanten Kommentar! Ich sehe es insofern wie aquasdemarco, dass Hochsensibilität keine Krankheit (es wird in diesem Zusammenhang oft von Betroffenen gesprochen) ist, sondern was Natürliches, das bei Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt ist (da bin ich ganz deiner Meinung) Sollte ich jemanden falsch verstanden haben, bitte berichtigt mich 🙂 Alles Liebe ❤️

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      2. Unglaublich leicht

        Liebe Benita! Eine Frage zu deinem Kommentar: Meinst du dass es eine stärkere Ausprägung bei Traumata gibt aufgrund dessen, dass die Sinne geschärft sein mussten (Überlebensstrategie)? Ich vermute, dass auch Gegenteiliges – ein komplettes Abstumpfen (kenne das von meinem Vater) erfolgen kann… Eine Frage die mich sehr beschäftigt… Alles Liebe! ❤️

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      3. Benita Wiese (Pseudonym)

        Liebe Melli,
        Ich bin mir ziemlich sicher, dass mir meine genuin angelegte Hochsensibilität das Leben gerettet hat und dadurch, dass es überlebensnotwendig war noch verstärkt wurde. Ich merke auch, wie ich mit zunehmender Heilung weniger sensibel auf manches reagiere, mit anderem bloß besser umgehen kann. Mir scheint es, wie ein Talent, das durch die leider unerfreulichen Umstände besonders gefördert wurde. Wenn keine Hochsensibilität angelegt ist, ist evtl. abstumpfen eine Überlebensstrategie? Mein Bruder und meine Mutter sind mehr auf dieser Ebene. War jetzt 2 x bei einem HSP Treffen und die Anzahl derer mit schwerem Start ins Leben ist doch sehr hoch. Das sind noch recht neue Erkenntnisse und ich beobachte das noch. Vielleicht magst du erzählen, zu welchem Ergebnis du kommst … irgendwann, wenn’s passt.
        Alles Liebe dir ❤
        "Benita"

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      4. Unglaublich leicht

        Danke dir für deine ausführliche Antwort! 🙏❤️ Meine Erkenntnisse die Thematik betreffend sind ebenfalls recht neu. Das mache ich gerne! Ich würde mich sehr freuen wenn auch du von weiteren Erkenntnissen diesbezüglich berichtest, vorausgesetzt du magst natürlich 🙂 Alles Liebe und einen schönen Abend! ❤️🌟🌙

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      5. aquasdemarco

        Es kann auch einen Zusammenhang mit der Ernährung sein, mit einer Stoffwechselerkrankung.
        Allein B12 und B6 können bei Mangel für erhöhte Empfindlichkeiten sorgen.
        Die Mikronährstoffe sind wenig beachtet.
        Eine Stoffwechselerkrankung kann auch viele Symptome haben, ob Darm oder Schilddrüse, es gibt viele Probleme die den Menschen mit Symptomen peinigen können.

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      6. aquasdemarco

        Weizen, Milch und Zucker können den Körper schwächen, für Entzündungen sorgen und diese für Empfindlichkeiten.
        Schwermetalle, Quecksilber zB in Amalgan sind ebenfalls zu beachten.
        Ich kann die Ernährungsdocs vom NDR empfehlen, einfach mal online anschauen.

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      7. Benita Wiese (Pseudonym)

        Muss gerade etwas lächeln. Ich danke dir für dein Bemühen. All dies habe ich bereits vor gut 20 Jahren behoben. Weizen und Milch kommen nur noch sporadisch in meinen Körper (max. 10 x im Jahr kleine Dosen – mal ein Weckerl, falls ich unterwegs so hungrig bin und nichts mithabe) und Zucker ebenso. Amalgam wurde ebenso entfernt und ausgeleitet. Meine Sensitivität hat sich seither verstärkt.
        Ich weiß nicht, was du unter Hochsensitivität verstehst? Ich verstehe darunter mehr ein Talent, eine besondere Fähigkeit Stimmungen, Atmosphären zu erfassen, die andere nicht wahrnehmen. DAS braucht keine Heilung. All diese äußeren Einflüsse haben zu stark erhöhter Nervosität geführt, die aber mit Hochsenitivität nichts zu tun hat, so wie ich es verstehe. Ich empfehle http://www.zartbesaitet.net/ zur Information darüber, was ich unter hochsensibel verstehe.
        Liebe Grüße
        „Benita“

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      8. Benita Wiese (Pseudonym)

        Doch es gibt andere, die es haben. Es geht darum einander zu verstehen, die die es haben und die die es nicht haben. … Darum ist es wichtig, es zu benennen. Um einander besser zu verstehen ist es doch immer gut erklären zu versuchen, wie wir ticken?

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      9. aquasdemarco

        Ich lächel auch:-)
        Ist es denn nich grundsätzlich wichtig einander zu verstehen, ob nun hochsensibel oder empathielos, im Grunde ist es dich egal.
        Für mich ist jeder Mensch besonders, ob nun hochsensitiv oder Normalo.
        Letztendlich alles Normal

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      10. Benita Wiese (Pseudonym)

        Da gebe ich dir Recht, dass verstehen immer wichtig ist. Es geht auch nicht darum, dass hochsensitiv besser ist oder sonstwas. Klar ist es „normal“ (was auch immer das sein soll), in dem Sinne von es gibt unterschiedliche Sensitivitäten. … Allerdings scheint es gerade schwierig zu sein 😉 … Ich scheine nicht vermitteln zu können, was ich aussagen möchte. Habe nicht das Gefühl, dass es ankommt. C’est la vie. Ich beschließe jetzt, dass wir beide Recht haben! Was meinst du?

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      11. aquasdemarco

        Also um Recht geht es vor dem Gericht.
        Mit ging es nur darum, aufzuzeigen das bestimmte Empfindlichkeiten verschiedene Gründe haben können.
        Es kann lebensgefährlich sein, gewisse Symptome zum Beispiel durch einen Vitaminmangel als Sensitivität zu diagnostizieren ohne eine wissenschaftliche Sicherheit zu haben.
        Wenn ich an Schwangere denke und die Gemütsschwankungen, so kann ich sagen Hochsensibel oder es Hormonschwankungen nennen.

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      12. Benita Wiese (Pseudonym)

        Und mir geht es darum klar zu machen, dass ich eben nicht sagen kann Bsp. Gemütsschwankungen von Schwangeren sind hochsensibel. DAS sind Hormonschwankungen. Hochsensitivität ist etwas anderes!!! Das kann nicht nie dagewesen sein und durch eine Schwangerschaft plötzlich entstehen! Etwas das zugegeben noch vielen unbekannt ist. Darum wollte ich es benennen.

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      13. aquasdemarco

        Möglicherweise gibt es verschiedene Sichtweisen der Begriffe sensibel und sensitiv.
        Ich finde Schwangere können durchaus Hochsensibel sein.
        Und mein früherer Hund war durchaus sensitiv.
        Ich wusste imm 15 min vorher wann ich nach Hause kam, die Zeiten konnte er nicht wissen.
        Das eine wäre für mich eine erhöhte Wahrnehmung, das Andere eine Empfindlichkeit resultierend aus einer körperlichen Veränderung oder auf Grund psychischer Einflüsse.
        Frage wäre, was meint der Begriff Hochsensibel.
        Damit wäre ich wieder bei meinem ersten Kommentar✌🏻️👓🐩

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      14. Benita Wiese (Pseudonym)

        Für mich sind da sehr wohl Unterschiede. Wobei mir die Bezeichnung Hochsensitivität besser gefällt – im engl. HSP – highly sensitiv persons. Es ist so wie bei deinem Hund ich weiß Dinge, die ich einfach nicht wissen kann. Spüre Befindlichkeiten anderer, wo alle anderen meinen es ist doch eh alles o.k. Später wird mir dann zugestimmt, dass eben nicht alles o.k. ist. Und ich habe in meiner Lebenszeit entdeckt, dass es nur wenige Menschen gibt, die diese Fähigkeit ebenso haben, aber es gibt diese Menschen. Ich weiß über Begebenheiten noch bevor mir darüber erzählt wurde. Bsp. Menschen in meinem Umfeld erkranken und ich weiß es Stunden bevor mich jemand anruft und mir (aufgelöst) erzählt, was geschehen ist. Aber viel besser ist es auf zartbesaitet.net beschrieben. Und ich mag auch nicht Mellis Blog ganz vollschreiben. Danke für dein Interesse. Gute Nacht.

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      15. Unglaublich leicht

        Liebe Benita! Das ist okay für mich 🙂 Ich finde die Diskussion sehr interessant. Ich spüre Stimmungen sehr schnell und muss achtsam sein von Emotionen anderer nicht mitgerissen zu werden. An meiner Intuition darf ich noch arbeiten. Da weiß ich oft nicht: was ist meines, was sind die Erwartungen anderer und was ist durch Angst verzerrt bzw. wo traue ich meiner Intuition selbst nicht… Danke für den Link! Über einen Beitrag von dir zu dem Thema würde ich mich sehr freuen!! Alles Liebe und einen wunderschönen Tag!! ❤️🌸🙂

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      16. Benita Wiese (Pseudonym)

        Liebe Melli,
        Es freut mich, dass du unsere nächtliche Debatte als Bereicherung empfindest. Es ist bei mir so viel los. Du merkst, dass ich schon lange nicht geschrieben habe. Es kann also dauern. Aber herzlichen Dank für dein Interesse. Such mal nach Hsp im Reader. Es gibt Blogs dazu. Auch dir einen wunderschönen restlichen Tag und alles Liebe. ❤ 🙂

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      17. Unglaublich leicht

        Ja 🙂 Danke dir! 🙏 Das ist mir aufgefallen. Ich hoffe es geht dir obwohl viel los ist, gut! 🌸 Mein Wunsch entspringt meinem großen Interesse einerseits und meines Respekts über dein Wissen und Reflektieren andererseits. Ich hoffe nicht das der Eindruck des Unterdrucksetzens entstanden ist! Danke für den Tipp, aber ich denke für mich ist es jetzt auch an der Zeit ein wenig leiser zu treten und wirken zu lassen. Damit tu‘ ich mir manchmal ziemlich schwer und komme dann zu einem Punkt wo gar nichts mehr geht 🙈 Alles Liebe für dich! 🙂❤️

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      18. Benita Wiese (Pseudonym)

        Vielen herzlichen Dank für das Kompliment. ❤ 🙂 … Naja, es hat sich evtl. eine neue Wohnmöglichkeit aufgetan. Sehr positiv, aber so stressig, dass es mir fast zuviel ist. … Es wäre momentan sehr gut, wenn mein Wissen auch Geld einbrächte. 😉 … Um dich nicht zu überfordern ist doch meine Pause ganz gut. 😀 😉 Auch dir alles, alles Liebe 🙂 ❤

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      19. aquasdemarco

        Also ich spüre das die Betreiberin nichts dagegen hat und diesen Diskurs recht bereichernd findet.
        So ist in jedem Fall der Unterschied klar geworden, zwischen „hochsensiblen Menschen“ mit Problemen bei hellem Licht, lauten Geräuschen, bei Gerüchen, in Menschenmengen etc. und Personen die Geschehnisse im Vorfeld wahrnehmen können.
        Bei meinen Tipps ging ich von letzteren Personen aus.
        Da haben wir aneinander etwas vorbeigeschrieben.

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      20. Benita Wiese (Pseudonym)

        Naja, wir haben nicht so ganz aneinander vorbei geschrieben. Diese Sensibilität gegenüber Lärm, Menschenmengen etc. die du anführst kenne ich sehr wohl auch von mir. Das sind jedoch Erscheinungen, wo ich gut finde dass du klar gesagt hast, dass es medizinisch abgeklärt werden muss, ob es behandelt werden sollte – körperliche Mangelerscheinungen. Zudem ist es möglich Skills zu erlernen, damit besser umzugehen. Allerdings ändert es nichts an der Sensitivität.

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      21. Benita Wiese (Pseudonym)

        Liebe Melli,
        Ich selbst habe das Buch nicht gelesen. Allerdings habe ich in der HSP Gruppe, in der ich bin Empfehlungen dazu gehört. Und es ist eine andere Gruppe. Nicht die, die auch diese Seite betreibt. Es soll gute Tipps haben wie damit umgehen. 🙂 ❤

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      22. Unglaublich leicht

        Liebe Benita! Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass sich bestimmte Änderungen meiner Lebensweise Auswirkungen auf meine Sensibilität hatten. Und eine Sache fällt mir noch ein. Immer wenn ich mich versucht habe anzupassen (also weniger sensibel zu sein – ich hatte sogar mal ein Buch namens „Endlich Rose statt Mimose“) ist das gescheitert. Nochmals alles Liebe ❤️

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  2. Pingback: Diskussion zum Thema Hochsensibilität – Unglaublich leicht

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