Achtsamkeit – Woche 23

Bild von Unsplash (www.pixabay.com)

Die Übung „leerer Raum“ ist faszinierend. Immer wenn ich sie durchführe, habe ich das Gefühl, dass mein Geist weiter wird. Ich habe die Aufgabe sehr genossen und werde sie weiterhin praktizieren.

Fazit:

Es ist erstaunlich. Wir nehmen so viele Dinge mit unseren Sinnen wahr und doch gelangt nur ein Bruchteil davon ins Bewusstsein. Die Realität wird durch eine Reihe von Filtern geschickt und das Gehirn kann nur erkennen wovon es bereits Kenntnis hat. Die Übung erweitert den Geist, da die Aufmerksamkeit statt auf Objekte auf das Dazwischen gelenkt wird, das immer da ist, aber nicht bewusst wahrgenommen wird.

Einer meiner tief verwurzelten Glaubenssätze lautet: „Ich bin für das Glück, die Empfindungen und das Wohlergehen andere Menschen verantwortlich“ Dieser Gedanke hat sein Gutes, weil ich mich dadurch sehr sozial verhalte, aber er veranlasst mich auch zu einem starken Verantwortungsfühl inklusive schlechtem Gewissen wenn jemand unglücklich scheint. Da dieser Glaubensatz so stark ist, sehe ich ständig jemanden der meiner Hilfe bedarf und ich nehme es auch so wahr, dass ich um Hilfe gebeten werde. Außerdem achte ich permanent auf Möglichlichkeiten an meinem Glücklichsein zu arbeiten, weil dieser Glaubenssatz auch für mich gilt. Ich bin oft blind für das Dazwischen, wie zum Beispiel das Sein an und für sich, oder die Tatsache, dass ich nicht immer für das Glück anderer Menschen verantwortlich bin.

Die nächste Übung lautet: „Ein Bissen nach dem anderen“

Unter der Kategorie Achtsamkeitschallenge findet ihr die vorangegangenen Beiträge.

Die Leseprobe mit allen Übungen gibt es hier

TIPP: Ein Jahresprojekt „Achtsam durch den Tag“ (wie meine Achtsamkeitschallenge) und viele verschiedene Links zum Thema Achtsamkeit findet ihr bei widerstandistzweckmässig

8 Gedanken zu „Achtsamkeit – Woche 23

  1. widerstandistzweckmaessig

    Hallo Melli!

    Das ist interessant, denn auch ich habe die Tendenz mich immer um das Wohlbefinden der anderen zu kümmern! Wobei ich mittlerweile annehme, dass das ein Teil der Hochsensibilität ist, nämlich das hohe Maß an Empathie, das ich habe. Womit ich mich immer in das Empfinden des anderen hinein fühle.

    Viel Freude mit der nächsten Übung. Die praktiziere ich nun seit dem letzten Sommer dauerhaft, ich habe sie für mich in meinen Alltag übernommen, weil sie mir so gut tut.

    lg
    Maria

    Gefällt 2 Personen

  2. Benita Wiese (Pseudonym)

    Liebe Melli,
    auch ich finde mich sehr stark wieder in deiner Schilderumg. Gut möglich, dass Hochsensibilität damit zu tun hat. Allerdings bin ich froh langsam mehr bei mir zu bleiben und nicht alle Wünsche anderer ungefragt zu erfüllen.
    Einen schönen Abend dir ❤
    "Benita"

    Gefällt 1 Person

  3. Pingback: Prinzessin auf der Erbse – Unglaublich leicht

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