Was wäre wenn…

ich anders erzogen worden wäre? Was ist meine wahre Natur? Wo doch Wahrheit wiederum durch viele Filter geschickt wird.

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Mein Mann hat gerade gemeint, dass wenn unser Lebens nicht so stattgefunden hätte, wie es eben stattgefunden hat, hätte das wahrscheinlich große Auswirkungen auf den weiteren Verlauf unseres Lebens gehabt. Wie ein Stein, den man ins Wasser wirft.

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Vielleicht sollte ich meine Frage umformulieren? Was ist meine Bestimmung? Gibt es überhaupt so etwas wie eine Bestimmung?

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Bild von geralt (www.pixabay.com)

13 Gedanken zu „Was wäre wenn…

  1. Luise Kakadu

    Ich bin unsicher, ob Du rein hypothetisch fragst, oder doch die Meinung anderer hören magst?

    Wenn ja:
    Ich glaube daran, dass es Ziel ist, so nah wie nur möglich an sein Selbst zu gelangen und zu lernen zu verstehen, was alles „von außen“ angesetzt; erzogen; aufgezwungen; „das macht man so“; was auch immer ist.
    Und man auf diese Weise echter, lebendiger und zufriedener werden kann.

    Ich glaube auch, dass ein Leben nicht zwingend krank, unglücklich, schwer, anstrengend, … sein muß. Sondern dass es dies ausschließlich dadurch wird, dass es sich von sich selbst entfernt.

    Schlußfolgernd wären sehr viele Menschen sehr weit von ihrem Selbst entfernt.
    Aber jene, die sich nahe sind, sind meist strahlend, gesund und energiegeladen; kaum einer sagt, „es sei schwer“.

    Ich glaube, unser Selbst erkennen wir an der Zufriedenheit und der Einfachheit.
    Und vielleicht sollten wir öfter mehr Mut haben, „es uns einfach zu machen“.

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  2. aquasdemarco

    Wenn es so wäre, das wir unseren Film des Lebens selbst produzieren, selbst Drehbuch schreiben, Regie führen, Schauspieler sind, dann wäre die Frage nach deiner Bestimmung, also die Suche danach Teil deines Drehbuches.
    Du kannst es auch einfach umschreiben und dir ne Bestimmung reinschreiben.
    😀👯

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  3. Mein Leben als Psycho

    Ich finde es erstaunlich und beruhigend zugleich, dass ich nicht die Einzige bin, die sich diese Frage stellt! Ich habe auf den Post geklickt, weil ich einen Artikel mit genau derselben Überschrift verfasst habe ;).

    Trotzdem stelle ich mir die Frage mittlerweile seltener. Ich denke, dass alles seine Gründe hat und wir so lange auf Schwierigkeiten stoßen, bis wir den für uns richtigen Weg gefunden haben.

    Und außerdem habe ich vor Kurzem einen Spruch gelesen, der genau darauf abzielt solche destruktiven Gedanken zu veringern:

    Wir müssen sowieso denken, warum dann nicht gleich positiv? 🙂

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    1. Unglaublich leicht

      Hallo! Danke dir für deinen Kommentar! Ich suche nicht nach Gründen und hadere mit meiner Vergangenheit. Insofern empfinde ich meine Gedanken nicht als destruktiv, sondern als forschend. Wer bin ich und was wurde hinzugefügt, um- oder wegerzogen. Ich denke auch, dass wir immer wieder auf Schwierigkeiten stoßen werden, aber das es sehr hilfreich sein kann diese als Herausforderungen zu interpretieren. Insofern stimme ich mit dem Grundsatz sich positive Gedanken zu machen überein. Jedoch finde ich es auch wichtig die negativen Gedanken zu erkennen und zu beobachten. Ich denke hier geht es um die Balance. Jede Sache hat mehrere Seiten. Alles Liebe für dich! 🙂

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  4. Benita Wiese (Pseudonym)

    Liebe Melli,
    Ich bin sicher, dass wir alle eine spezielle Aufgabe im jeweiligen Erdenleben haben. Vielleicht heißt die Aufgabe lieben und die mitgegebenen Talente zum Wohle aller Lebewesen nutzen. Das Erkennen und Verfeinern der eigenen Fãhigkeiten ist die Arbeit daran und lieben lernen, ohne Erwartung. Ich denke, dass wer tatsächlich vollkommen selbstlos lieben kann, nicht wiedergeboren wird. Da bin ich sehr beim Buddhismus.
    Hab einen schönen Sonn(en)tag. 🙂 ❤
    Danke für den Beitrag, der zum reflektieren anregte. 🙂
    Alles Liebe ❤
    "Benita"

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