Blume der Blumen

Bild von mayapujiati (www.pixabay.com)

 

Ich beginne immer mehr zu verstehen warum viele Menschen versuchen zu funktionieren und Schmerzen auszuweichen indem sie sich ablenken und nicht hinsehen…

Luise beschreibt in ihren Beiträgen öfters, dass sie Gefühle manchmal denkt anstatt sie zu fühlen. (Liebe Luise, sollte ich das falsch verstanden haben, bitte berichtige mich!!) Mit dieser Aussage fühle ich mich sehr verbunden. Auch ich denke Gefühle, weil ich sie noch nicht fühlen kann oder weil es schmerzt sie zu fühlen.

Durch den Rückzug und die Beschäftigung mit meinem Innen kommen Gefühle und Gedanken zu Gefühlen, also gedachte anstatt gefühlte Empfindungen zum Vorschein, die ich lieber wieder vergraben würde. Seit einiger Zeit schreibe ich ein Traumtagebuch und die Träume spiegeln diesen Prozess sehr gut wieder. Ich erwische mich am Abend immer öfter dabei, dass ich Ablenkung suche um mich nicht mit meinem Innenleben zu beschäftigen. Es ist so wie wenn man Sport machen sollte, weil das unumstritten in liebevoller Weise ausgeführt sehr sehr gut tut, ABER man kann sich nicht überwinden, weil es eben auch mitunter anstrengend ist.

Eine ganz eigenartige Beobachtung, die ich in letzter Zeit öfters mache ist, dass ich von der früheren Anspannung meines Unterleibes dazu übergegangen bin meine Füße nicht ganz auf den Boden zu stellen. So als wollte ich auf dieser Erde nicht ganz ankommen…

Die Achtsamkeitsübung die Farbe grün wahrnehmen habe ich in die Übung generelles Wahrnehmen (Geräusche, Körperempfindungen, Gerüche…) umgewandelt. Ich versuche präsent zu sein und mein Atem ist mir dabei eine große Stütze. Das möchte ich sehr gerne beibehalten, aber in nächster Zeit auch wieder zu meinen Achtsamkeitsübungen zurückkehren.

Ein großes Thema, das immer wieder in mein Leben tritt ist der Umgang mit Fehlern. Je nachdem wie groß und schwerwiegend der Fehler war oder scheint, nimmt er mein ganzes Wesen mit. Ich denke und fühle Verzweiflung nicht zu genügen, falsch und nicht gewollt zu sein, gehe aber nicht mehr so hart mit mir ins Gericht (z.B. indem ich mir unbewusst das Essen oder den Schlaf verbiete)

Etwas, das meine Seele sehr berührt, findet ihr im zweiten Zitat über Ylang Ylang. Ich habe das Duftöl und ich liebe es zur Zeit sehr. Dem Geruch wird folgende Wirkung nachgesagt:

Ylang-Ylang ist antimykotisch (gegen Erkrankungen die durch Pilze ausgelöst werden), ist haut- und haarpflegend, erhöht unsere Konzentration, wirkt sedativ (beruhigend), ist antidiabetisch (blutzuckerspiegelsenkend), schenkt Selbstvertrauen, wirkt ausgleichend, ist spasmolytisch (krampflösend), wirkt aphrodisierend, wirkt aggressionshemmend, ist analgetisch (schmerzlindernd), wirkt antidepressiv, verleiht innere Sicherheit. Es hilft bei Menstruationsbeschwerden, beim prämenstruellen Syndrom, bei Bluthochdruck und Herzklopfen, Schlafstörungen, Angstzuständen, depressiven Verstimmungen, hilft bei zu wenig Selbstvertrauen, bei Impotenz und Frigidität, nervöser Anspannung, nervös bedingten Kopfschmerzen.

zitiert: hier

 

Der Ylang-Ylang-Baum wird bis zu 20 m hoch und bildet das ganze Jahr über neue wunderschöne Blüten, die den besonderen Duft verströmen. Seltsamerweise duften aber die Blüten von wild wachsenden Bäumen so gut wie gar nicht, nur wenn sie von Menschen gepflegt werden, entwickeln Sie diesen wunderbaren Duft.

zitiert: hier

 

10 Gedanken zu „Blume der Blumen

  1. Luise Kakadu

    Liebe Melli 🙂
    Ich habe keinerlei Einwände, bzgl. deinem Bezug zu mir.
    Inzwischen fühle ich wesentlich öfter, besser und intensiver – aber das Gefühle Denken bin ich noch nicht ganz los.
    Und ja – man denkt wohl bevorzugt „unangenehme Gefühle“ – ich stelle jedoch fest, dass es weniger schlimm ist sie zu fühlen, als man glaubt.
    Und wesentlich befreiender und heilsamer ❤

    Gefällt 2 Personen

  2. Benita Wiese (Pseudonym)

    Liebe Melli,
    dein Beitrag berührt mich sehr. Mir den Schlaf verbieten und mich ablenken. Eine große ungelöste Schwierigkeit. Aber ich/wir sind dran. … Ylang Ylang mag ich auch gerne. Vielleicht sollte ich es wieder öfter nehmen.
    Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag. ❤
    "Benita"

    Gefällt 1 Person

  3. aquasdemarco

    Die Sache mit den Fehlern ist ja so eine Sache.
    Es ist wohl mehr die Erfahrung dessen, was nach vermeidlichen Fehlern passierte, was den Menschen prägt.
    Wer in der Kindheit oder im späteren Leben eine prägende, negative Erfahrung gemacht hat, möglicherweise verbunden mit Schäm und Angst, wird immer mal in Situation von dieser Erfahrung angetriggert werden.
    Ein Wissenschaftler, der durch einen Versuchsfehler ein neues Medikament gegen eine tödliche Krankheit gefunden hat und den Nobelpreis gewinnt, wir vielleicht gerne neue Fehler machen, sie zumindest seinen Studenten verzeihen.
    Also immer mal dran denken, in jedem Fehler könnte auch ein Noebelpteis stecken😀

    Gefällt 1 Person

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