ACHTSAMKEIT – WOCHE 19

Bild von Pexels (www.pixabay.com)

Die Übung „Lassen Sie die Hände ruhen“ war sehr aufschlussreich für mich. Es ist mir dieses Mal sehr schwer gefallen die Aufgabe umzusetzen. Ich bin durch meine Familie, als auch durch mein Naturell fast ständig in Bewegung. Still bin ich im Grunde nur beim Schlafen und beim Meditieren, wobei ich mir beim erst genannten gar nicht so sicher bin 🙂 Wenn mir etwas in den Sinn kommt, oder besonders wichtig erscheint, möchte ich das so schnell wie möglich erledigt haben. Meine Kinder haben mir schon viel Geduld gelehrt, aber ich glaube da ist noch Luft nach oben. 😉

Fazit:

Tee trinken und abwarten – etwas das mir lange Zeit sehr schwer gefallen und zum Teil auch heute noch herausfordernd für mich ist.

Andererseits war die Aufgabe eine gute Gelegenheit mich wieder ein Stückchen mehr kennenzulernen und meine Aktivität wie ein Forscher zu beobachten, ohne darüber zu urteilen und dann erst für mich zu entscheiden: in welchem Ausmaß ist das für mich okay? Was fühlt sich nach mir an? Was nach Getriebensein?

Die nächste Übung lautet: „Ja sagen“ Mein erster Gedanke dazu: da werden sich meine Kinder aber freuen 🙂

Unter der Kategorie Achtsamkeitschallenge findet ihr die vorangegangenen Beiträge.

Die Leseprobe mit allen Übungen gibt es hier

TIPP: Ein Jahresprojekt „Achtsam durch den Tag“ (wie meine Achtsamkeitschallenge) und viele verschiedene Links zum Thema Achtsamkeit findet ihr bei widerstandistzweckmässig

17 Gedanken zu „ACHTSAMKEIT – WOCHE 19

  1. Luise Kakadu

    Das klingt sehr spannend 🙂

    Aufgrund dessen, dass mein Vater sein Leben vermurkst hatte, weil er Papiere IMMER liegen ließ und sich um so gut wie garnichts kümmerte, bin ich ein Mensch geworden, der stets und ständig alles SOFORT erledigt – gerade, wenn z.Bsp. irgendwelche Papiere nach Beantwortung schreien.

    Ich hielt mich deshalb meist für „besonders“ zuverlässig und ordentlich.
    Und muß doch immer wieder feststellen, dass es sehr oft Dinge gibt, die besser erst mal liegen geblieben wären.

    Wie oft kommt es vor, dass sich Dinge tatsächlich auch von ganz alleine erledigen.
    Oder oft viel harmloser erscheinen, sobald sich die Gefühle wieder aufgeräumt haben.
    Und es hatte erst einmal sacken können oder sollen.

    Oft ist es vielleicht garnicht der beste Weg, immer alles SOFORT zu tun.
    Und man müßte tatsächlich besser „erst einmal die Hände ruhen lassen“.

    Dir spannende Erkenntnisse ❤

    Gefällt 2 Personen

    1. Unglaublich leicht

      Liebe Luise! Danke für deinen Kommentar! Ich denke mir auch manchmal: hättest du das bloß mal gewartet und mein Angetriebensein empfinde ich oft als sehr unangenehm. Auf der anderen Seite ist es wie du es beschreibst: es ist gut und wichtig Dinge fristgerecht und ordentlich zu erledigen 🙂 Wieder mal ein Insichspüren ☺️

      Ich wünsche dir einen schönen Abend! 🌟

      Gefällt 2 Personen

  2. widerstandistzweckmaessig

    Hallo Melli!

    Es ist unglaublich beruhigend für mich, die Hände ruhen zu lassen. Das ist eine gute Hilfe, wenn ich im Stress bin, das Stresslevel wieder zu senken. Wenn ich sehr unruhig bin, dann bewegen sich ständig meine Hände. Der Umkehrschluss funktioniert zum Glück auch. Wenn ich meine Hände beruhige, dann beruhige ich mich selbst auch.

    Schön, dass Du wieder bei meiner Linkparty mit dabei bist!

    lg
    Maria

    Gefällt 1 Person

  3. aquasdemarco

    Nimm doch mal die Bewegung als Achtsamkeitsübung.
    Dieser ganze Meditationskram mit dumm rumsitzen und ruhig werden, sich möglicherweise Ruhe vorgaukeln und einreden fan ich irgendwann unsinnig.
    Der Achtsamkeit ist es auch wurscht😂
    Achtsamkeit muss man ja auch nicht suchen oder finden.an schaltet sie ein und sinnvoll ist sie gerade, wenn man viel, manchmal sogar hektisch in Bewegung ist.
    So bleibt der Donnerstag der Donnerstag und der Freitag ein Freitag und der Witz seine Pointe.
    Achtsamkeit ist keine Übung, sie ist ein Teil von jedem Menschen, sie brauch nur angeschaltet werden.
    Achtsamkeit können wir nicht gegen etwas einsetzen, nur für etwas.
    Für das Gegenetwas haben wir die Offenheit.

    Gefällt 1 Person

    1. Unglaublich leicht

      Guten Morgen! Bezüglich der Achtsamkeit stimme ich dir voll und ganz zu. Danke für´s Erinnern!

      Meditation finde ich aus mehreren Aspekten sehr wertvoll: wie Maria es in ihrem Kommentar beschrieben hat, kann man den Geist über den Körper beruhigen und es ist für mich wie Sport für den Geist – Gedanken und Empfindungen (auch Unruhe) beobachten und bei angeleiteten Meditationen heilsame Bilder im Kopf entstehen lassen.

      Alles Liebe für dich!

      Gefällt 1 Person

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