Glückstraining

Ich habe im Jänner einen Onlinekurs für Persönlichkeitsentwicklung gemacht. Dieser Kurs hat mir sehr geholfen. Anfangs war ich misstrauisch, auch weil ich nicht alles was mit diesem Thema zusammenhängt gut finde und generell schwer ins Vertrauen finde, aber da ich Lauras Arbeit von ihren Podcasts her kenne und die Art wie sie arbeitet sehr schätze, habe ich mich schlussendlich dazu entschlossen mich voll und ganz darauf einzulassen. Es ging ziemlich tief und ich habe vieles gelernt, viel mitnehmen können, vorhandenes Wissen vertieft, neue Impulse, Denkanstöße und Inspirationen bekommen und hatte etliche Aha-Momente, habe aber auch viel geweint – aus Freude und aus Trauer.

Einige  Dinge, die zu meinem Glückstraining gehören, mache ich schon länger, also schon vor dem Kurs, andere erst seit kurzem. Was sie alle gemeinsam haben: ich mache sie immer – sie sind meist einfach, benötigen nicht viel Zeit, geben aber so viel aus. Das glaubt man manchmal erst, wenn man es ausprobiert hat. Da spreche ich aus eigener Erfahrung 🙂

DAS MACHE ICH:

  • Ich stehe jeden Tag eine Stunde früher auf als meine Kinder und schreibe fünf Dinge auf für die ich dankbar bin. Meist wiederholt sich das Geschriebene, aber das spielt keine Rolle. Anfangs tat ich mir mit dieser Übung sehr schwer, weil ich den Glaubenssatz hatte dankbar sein zu müssen. Nun sehe ich das so dankbar sein zu dürfen. Dieser kleine Unterschied hat enorm viel verändert. Wie überhaupt Sprache extrem machtvoll ist. Etwas das ich lange Zeit sehr unterschätzt habe.
  • Danach meditiere ich ca. 20 Minuten. Ich mache das mittels geleiteten Meditationen. Bei dem Onlinekurs gab es jeden Tag eine Meditation, die ich mir jederzeit anhören kann. Eine meiner Lieblingsmediationen ist die Liebende Güte-Mediation.
  • Ich setzt mir eine Intention für den Tag. Welchen Wert möchte ich heute besonders in mein Leben bringen (Dankbarkeit, Vertrauen, Liebe, Selbstversantwortung, Heilung) und suche mir eine Affirmation dazu aus. Das sieht dann zum Beispiel so aus: INTENTION: Selbstverantwortung AFFIRMATION:  Ich bin der Schöpfer meines Lebens. Das schreibe ich auf ein Post-it und klebe es an den Kühlschrank.
  • Ich essen jeden Tag einen Apfel.
  • Ich trinke täglich ca. 2-3 Liter. Zur Zeit Ingwerwasser mit Kurkuma. Dazu schneide ich ganzen Ingwer und ganzen Kurkuma mit der Schale in Scheiben, ca. 3 Stück von jeder Knolle (Ich glaube das nennt man so 🙂 ), gebe das ganze in einen Topf mit ca. einem halben Liter Wasser und lasse es zehn Minuten leicht köcheln. Davon kann ich mehr trinken. Reines Wasser und Tee stehen mir irgendwann an.
  • Ich lächle beim Autofahren. Nachweislich ist es dem Körper egal ob du in echt lächelst oder nur so tust als ob. Sobald die Lachmuskeln auf den dazugehörigen Nerv drücken wird ein Signal an das Gehirn gesendet: Ah glücklich 🙂 Wäre ich Taxifahrerin wäre ich somit wahrscheinlich einer der glücklichsten Menschen der Welt 😉 Ganz wichtig: es darf hierbei niemals darum gehen negative Gefühle zu unterdrücken! Die müssen wahrgenommen werden!
  • Ich reflektiere meinen Tag und schreibe fünf Dinge auf die mir gut gelungen sind. Dazu habe ich ein Buch das heißt ein guter Plan. Indem kann man zudem auch Aufgaben für die Woche schreiben und es gibt für jeden Tag eine Zeile in der man ankreuzen kann, wie man geschlafen hat, wie die Laune war usw.
  • Ich mache fast jeden Tag 10 Minuten Yoga. Einmal in der Woche gehe ich seit Kurzem eine Stunde turnen, während meine Mittlere HipHop hat. Das hat sich super ergeben und an diesem Tag und den Tag danach mache ich kein Yoga.

Alles zusammen ergibt einen Zeitaufwand von einer Stunde. Wenn ich turnen gehe sind es zwei Stunden. Vieles geht nebenbei wenn man es sich angewöhnt hat: das Lächeln, trinken und Apfel essen beispielsweise.

Vielleicht war für den ein oder anderen etwas dabei wo er sagt, das könnte ich mal ausprobieren. Ich kann euch sagen: es lohnt sich!

Wer sich für die Arbeit von Laura interessiert: hier lang

19 Gedanken zu „Glückstraining

  1. Christina

    Ich mache den Kurs auch gerade :-). Was ich mianchmal bei solchen Kursen schwierig finde ist, dass das oft so in einen kleinen Zwang ausartet, quasi ich MUSS etwas an mir ändern, weil ich so noch nicht gut genug bin. Ich muss das jetzt jeden Tag so oder so machen, ich MUSS jetzt jeden Tag super selbstbewusst und glücklich sein. Dabei kann es auch sehr befreiend sein, auch mal schlecht gelaunt zu sein dürfen. Ging es Dir auch so? Aber generell finde ich Lauras Arbeit auch toll und man kann wirklich sehr viel für sich mitnehmen, finde den Preis auch noch in Ordnung.

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    1. Unglaublich leicht

      Am Anfang als ich mich mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt habe, ging es mir genauso. Ich habe dazu sogar einmal einen kritischen Beitrag geschrieben und es gibt auch da ich sag mal Strömungen, die mir so gar nicht zusagen. Für mich geht es aber mittlerweile nicht mehr darum besser sein zu müssen. Auch habe ich das Gefühl, dass das nicht Lauras Absicht ist, die sie mit ihrer Arbeit verfolgt. Bei welchem Tag bist du gerade? Sie spricht das Thema an einem Tag an. Ich weiß nur nicht mehr an welchem.

      Ich glaube Lauras positive Art und ihre Begeisterungsfähigkeit sind schlicht ihre Natur. Sie sagt in einem ihrer Podcasts, dass sie sich da angefangen hat zu verstellen, weil es von anderen als komisch empfunden wurde. Ich bin da auch anders von meiner Natur her – ruhiger und zurückhaltender.

      Auf jeden Fall kann ich mich mit dem Gedanken besser sein zu müssen auch nichts anfangen. Ich wünsche dir viel Freude bei dem Kurs! Wenn du magst, können wir uns gerne weiterhin austauschen. Es gibt auch eine geschlossene Facebookgruppe, aber ich habe mich bei fb abgemeldet und das wäre mir zu zeitintensiv gewesen.

      Alles Liebe für dich! Ps: Ich mag deinen Instagramaccount sehr gerne!

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      1. Christina

        Ich bin erst bei Tag 2 ;-). Mir ist heute nur aufgefallen, dass ich mich immer dabei erwischt, wie ich denke, ich MUSS da jetzt jeden Tag mitmachen und was „leisten“, hätte ich den Kurs evtl doch nicht machen sollen. Dabei geht es ja darum, dass ich eigentlich WILL. Ist aber generell grad so mein Thema, mich zu fragen, was will ich und was will ich eigentlich nicht. Bin auf die nächsten Tage gespannt! Gerne können wir uns austauschen. Gerne auch per E-Mail. Freut mich sehr, dass Dir mein Instagram Account gefällt 😉

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      2. Unglaublich leicht

        Guten Morgen Christina! Ah, okay. Mir hilft es meist, wenn ich das Ganze sprachlich umformuliere: Ich kann mitmachen; Ich kann was leisten. Das nimmt mir den Druck, weil das Muss wegfällt. Wenn es zuviel auf einmal ist und sich nicht gut anfühlt, kann man das Ganze auch entschleunigen. Der Kurs ist meiner Meinung nach nämlich schon eine geballte Ladung 🙂 Ja, das Thema was will ich/was will ich nicht finde ich auch sehr spannend! Ich wünsche dir, dass du deinen Weg findest und schicke dir ganz liebe Grüße! Falls du mir schreiben willst: meine E-Mail Adresse lautet: melanie_kleinbichler@icloud.com. Ich würde mich freuen! Alles Liebe für dich und einen schönen Tag!

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  2. Benita Wiese (Pseudonym)

    Das liest sich sehr gut. Von wem ist das Buch „Ein guter Plan“?
    Allerdings hat mich bei dem Beitrag enorm irritiert, dass du konsequent die männliche Form für dich verwendet hast. Es tut mir beim lesen weh und ich frage mich, wie du dich damit wohlfühlst? Ja, ich bin gerne Feministin. Es tut meiner Seele gut. Bitte lies meinen Kommentar als Frage (evtl. auch an dich selbst, ob es sich gut anfühlt) und nicht als besserwisserische Nörgelei.
    Alles Liebe ❤
    "Benita"

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    1. Unglaublich leicht

      Das Buch ist von Jan Lenarz und Milena Glimbovski und der Verlag heißt Ein guter Plan. Es gibt da aber mittlerweile auch andere für mich bessere Versionen von anderen Herausgebern, weil sie mit auf die Gefühle eingehen. Das hier z.B. https://bob-and-uncle.myshopify.com/products/tagebuch-gute-nacht-din-a5

      Danke für die Anregung! Ich verstehe das gar nicht als Nörgelei! Ich habe das jetzt nochmals durchgelesen und die vielen seine und man sind mir direkt ins Auge gestochen 😄 Echt grausam, auch vom Stil her. Deswegen habe ich es auch rausgenommen – zum Umformulieren fehlt mir gerade die Zeit. Vor allem liest sich der Beitrag ohne diese Stellen besser. Du hast du mir auf jeden Fall einen blinden Fleck aufgezeigt über den ich sicherlich nachdenken werde.

      Alles Liebe und einen wunderschönen Abend! ❤️🌟

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      1. Benita Wiese (Pseudonym)

        Danke für den Link und deine Zeilen. … Freut mich, dass du meinen Kommentar als Anregung nehmen konntest. Bin mit meiner Bitte um Geschlechter gerechte Formulierung bereits auf soviel Ablehnung gestoßen. Sehr oft auch von Frauen, dass ich sehr vorsichtig geworden bin, wie ich es thematisiere.
        Auch dir einen besonders schönen Abend. 🙂 ❤

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      2. Unglaublich leicht

        Ja, ich habe schon öfters mitbekommen, dass dieses Thema scheinbar für vielen Menschen ein Dorn im Auge ist… Starke Ablehnung ist für mich meist ein Zeichen, dass da einiges Persönliches dahintersteckt. Ich habe das Thema vom Sprachlichen her auch immer eher links liegen gelassen, weil ich nicht verstanden haben wie mächtig Sprache eigentlich ist. Zum Beispiel bei der Debatte um die Änderung der Nationalhymne. Ich dachte immer, dass es in diesem Zusammenhang viel Wichtigeres zu erledigen gäbe. Dabei ist es doch eher so: zuerst ist der Gedanke, dann das Wort und schließlich die Tat.

        Danke für deine lieben Wünsche! Ich wünsche dir einen schönen Tag! Alles Liebe für dich! ❤️

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      3. Benita Wiese (Pseudonym)

        Liebe Melli,

        es ist alles in Ordnung, ich habe deine Antwort schon so aufgefasst, wie du es meintest, ich hatte bloß einen stressigen Tag und am Handy kommentieren war mir zu mühsam und ich hatte keinen Kopf dafür.

        Es kann schon mal passieren, dass ich länger brauche um zu reagieren, besonders wenn ich etwas auf den Kommentar eingehen möchte. Ich merke, dass ich mir das angewöhnen muss, weil ich mich sonst vom Bloggen unter Druck gesetzt fühle. Das hat also gar nichts mit dir zu tun.

        Alles Liebe und eine schönen Tag oder eine gute Nacht, je nachdem wann du liest. 😊 🌞❤️
        „Benita“

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      4. Unglaublich leicht

        Liebe Benita! Das ist natürlich vollkommen verständlich! Ich hab mir gedacht in diesem Fall frag ich lieber nach, weil meine Formulierung für mich im Nachhinein etwas holprig geklungen hat.

        Vielen lieben Dank! Alles Liebe auch für dich! ❤

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      5. Benita Wiese (Pseudonym)

        Tja, jetzt wollte ich eigendlich unter dem anderen Kommentar schreiben, aber ich glaube das geht nicht – also hier.

        „Dabei ist es doch eher so: zuerst ist der Gedanke, dann das Wort und schließlich die Tat.“ … du bringst es hier auf den Punkt.

        Ich reagiere seit jeher sehr sensibel auf Sprache, denn sie ist viel mächtiger und wirkt intensiver auf die Psyche als die meisten denken oder sich eingestehen mögen.

        Sprache als Tor zum Unbewussten war mir stets eine große Hilfe. Einiges an Selbsttherapie machte ich, indem ich mir bewusst zuhörte, was ich sage und mich fragte, ob ich das tatsächlich so meine oder meinen möchte. Ich änderte meinen Ausdruck und es führte mich zu mir. … Alleine die Tatsache, wie oft ich mich selbst früher beschimpft habe, wenn mir etwas misslungen war. Das ist glücklicherweise lange her. Über liebevolle Sprache lern(t)e ich zärtlicher und liebevoller mit mir selbst umzugehen und dies von anderen einzufordern.

        „Wie überhaupt Sprache extrem machtvoll ist. Etwas das ich lange Zeit sehr unterschätzt habe.“ … schon interessant, dass wir uns über den Ausdruck in einem Beitrag unterhalten, in dem du die Macht der Sprache thematisiertest. Vermutlich hat mich das auch angespornt zu schreiben.

        Auf weiteres gutes sich selbst zuhören. 🍀 😊
        Alles Liebe dir ❤️

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      6. Unglaublich leicht

        Ich stimme dir vollumfänglich zu! Meine Erkenntnis diesbezüglich ist noch sehr neu (ca. ein – zwei Monate alt) und deswegen, aber auch generell u.a. weil ich da viel über konstruktive Kritik (wobei dieses Wort für mich so negativ behaftet ist, ein besseres hab ich gerade nicht im Kopf) lerne (ein weiteres Thema, dass mich zu Zeit sehr beschäftigt), bin ich sehr dankbar, dass du mich auf meine Formulierungen aufmerksam gemacht hast! Es hilft mir achtsam zu sein und diese Erkenntnis zu verinnerlichen. Ich hoffe mein Kommentar ist jetzt nicht zu wirr geworden. ❤

        Alles Liebe!! ❤

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      7. Benita Wiese (Pseudonym)

        Gar nicht wirr, alles klar. 🙂
        Bei mir hat es mit dem Wunsch nach gewaltfreier Kommunikation begonnen. (Vielleicht ist das das gesuchte Wort?) … Der richtige Kommentar zum rechten Zeitpunkt. Das freut mich. 🙂 Danke für die Rückmeldung und alles Liebe auch dir. ❤ 🙂

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  3. Lychee

    Hallo, das sind sehr gute Tipps die man auch leicht wirklich jeden Tag anwenden kann. Besonders der Punkt mit dem früher Aufstehen ist, denke ich, besonders wichtig. Ich beobachte sehr oft, dass in der Schule nebenan noch kurz vor 8 Uhr sehr viele Volksschüler, auch in Begeleitung der Eltern in die Schule hetzen. Zu spät dran zu sein, und das auch noch regelmäßig, ist wohl der schlechteste Start in den Tag. Früher bin ich eine halbe Stunde zeitiger als notwenig aufgestanden und habe Klavier geübt, die Zeit die man sich in der Früh nimmt, kann man wirklich ohne Ablenkung für alles einsetzen wofür man „zu wenig Zeit“ hat.
    Danke für die Anregungen! 😉

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