ACHTSAMKEIT – WOCHE 14

Bild von bea_marques (www.pixabay.com)

Die Übung „liebevolle Augen“ war durchwachsen. Bis montags Nachmittag tat ich mir schwer damit. Ich hatte das Gefühl, dass es nicht schaffe liebevoll zu sehen, als würden die Gefühle in meinem Herzen steckenbleiben. Das hat mich ehrlich gesagt frustriert und es kamen Gedanke auf wie: „Was ist denn mit mir los, dass ich das nicht hinkriege?“ Dann bin ich dazu übergegangen es mir einfacher zu machen, indem ich bewusst ohne zu bewerten hinsah. Am Tag drauf habe ich eine Sprachnachricht bekommen, in der genau dieses Thema angesprochen wurde. Es ging darum, dass es einerseits die Wahrheit gibt und andererseits unsere Beurteilung über die Dinge, wie sie eben sind und man sollte versuchen die Welt einmal ohne diesen Beurteilungsfilter zu sehen – so als sähe man sie das allererste Mal – mit liebevollen Augen.

In den Zusammenhang habe ich mich gefragt, ob das liebevolle Sehen wie das Lächeln angeboren ist. Ich meine schon. Ich denke, dass Bewertungen ihre Berechtigung haben, dass wir aber aufpassen müssen nicht alles durch diesen Filter zu schicken. Hier findest du einen  Artikel von mir über das Bewerten.

Wenn man sich die Liebe als goldenes Band vorstellt, ist nicht genau dieses Nicht-Bewerten ein glitzernder Faden…

Die Übung ähnelte der  der liebevollen Berühung, wobei ich sagen muss, dass mir diese leichter gefallen ist. Sie ist für mich unmittelbarer und direkter. Das Sehen hat(te) für mich nicht so viele Feinheiten wie das Berühren – BE-GREIFEN

 

Fazit:

  • Liebevolle Augen bedeutet für mich den Beurteilungsfilter wegzulassen und zu sehen – Farben, Formen, Kontraste, Licht und Schatten…
  • Die betrachteten Dinge scheinen neu – wie das Gefühl, dass manchmal entsteht, wenn man sich richtig bewusst im Spiegel ansieht.
  • Eine schöne Übung um im Moment zu sein

 

Die nächste Übung lautet: „im Geheimen Gutes tun“

Unter der Kategorie Achtsamkeitschallenge findet ihr die vorangegangenen Beiträge.

Die Leseprobe mit allen Übungen gibt es hier

TIPP: Ein Jahresprojekt „Achtsam durch den Tag“ (wie meine Achtsamkeitschallenge) und viele verschiedene Links zum Thema Achtsamkeit findet ihr bei widerstandistzweckmaessig

2 Gedanken zu „ACHTSAMKEIT – WOCHE 14

  1. widerstandistzweckmaessig

    Hallo Melli!

    Ich denke dass generell viele Probleme in der Welt durch unsere Beurteilung/unser Urteil/unsere Bewertung entstehen. Es ist nicht notwendig, immer alles einzuordnen, zu beurteilen, zu bewerten!

    Vielleicht ist das im Umkehrschluss sogar dafür verantwortlich, wenn wir selbst nach Perfektion streben und stets mit uns selbst unzufrieden sind? Wenn ich ständig selbst über etwas urteile, dann natürlich auch über mich selbst bzw. nehme ich an, dass andere über mich urteilen, was mich dann natürlich antreibt.

    Es gibt etwas später im Buch noch eine Übung, wo das noch deutlicher heraus kommt, vor allem, wenn man Vergangenheit und Zukunft gleichzeitig dem Moment hinzufügt.

    Das Buch ist recht gut aufgebaut finde ich, denn manche Herausforderungen, die später kommen, sind leichter zu bewältigen, wenn man die vorherigen schon gemacht hat.

    Viel Freude bei der nächsten Übung. Ist ja die perfekte Jahreszeit dafür 🙂

    lg
    Maria

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