15 Gedanken zu „Like Funktion

  1. Benita Wiese (Pseudonym)

    Liebe Melli,
    Ich gestehe, dass mich deine Gedanken, die dich zu dieser Entscheidung führten interessieren. … Weil es eine irgendwie auf die Likes und die „scheinbare“ Zistimmung schielen lässt, dabei bedeutet ein like viel unterscihiedliches. Von Aufmerksamkeit / Werbung für den eigenen Blog, bis Mitleid weil sonst noch niemand likte und natürlich, dass es gefällt. Es beschäftigt mich auch. Daher mein Interesse.
    Alles Liebe und schönen Abend. 🙂
    „Benita“

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    1. Unglaublich leicht

      Hallo liebe Benita! Ich habe mich aus mehreren Gründen dafür entschieden: weil es ehrlich gesagt für mich eine Bestätigung im Außen bedeutet/e – das ist ein schönes Gefühl, aber es geht mir um mein Innen und zu dem gehört alles was ich hier versuche in Worte auszudrücken und ich lege das Liken zur Seite damit ich mich annehme als Ganzes. So gelingt mir das leichter. Außerdem ist ein Like von – bis wie du schon beschrieben hast und ein Nichtlike dementsprechen auch von – bis.
      Beim Selbstliken kann ich mich aus diesem Grund auch oftmals schwer festlegen. Ab wann ist für mich ein Beitrag ein Like wert und aus welchen Gründen und warum sollte ich überhaupt bewerten und wenn ja aus welchem Grund tue ich das? Dann kommt noch dazu, dass ich vielleicht einmal vergesse einen Beitrag zu liken, oder auch übersehe bzw. mir die Zeit fehlt ihn zu lesen und das beschäftigt mich gedanklich dann auch tatsächlich.

      Dir auch alles Liebe und einen schönen Abend! ❤

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      1. Benita Wiese (Pseudonym)

        Ich kann deine Gründe gut nachvollziehen, aber auch mir wird es sicher fehlen. 😏 Du hast eine große Famile. Der Aspekt der Einsamkeit für das Bloggen steht eben nicht im Vordergrund, wenn überhaupt vorhanden.

        Ich fürchte halt, dass wie Luise schreibt dann eben KEINE Reaktion von dir kommen könnte, weil die Zeit oder die Worte für eine evtl. Kommentar fehlen. Das fände ich schade. 😕

        Selbst beschäftigt es mich auch, wenn ich z.B. einen Beitrag von Luise mal nicht like, ob das denn o.k. ist, nicht verletzt. Kommt selten vor, war aber erst vor kurzem. Ich finde diese innere Auseinandersetzung sehr fruchtbar. Denn es ist auch eine Form der Kommunikation. Auch mich stets aus dem Druck, den soziale Medien machen, herauszunehmen. Mich innerlich frei zu machen von der „Pflicht“ zu liken.

        Ich sehe es als Übung, als ein zu mir stehen, auch mal sagen zu dürfen, NEIN, den Artikel hätte ich lieber nicht gelesen. DANN gibt es kein like von mir. Respektiere natürlich deine Entscheidung, wie wohl ich mir wünschte, dass es nur eine vorübergehende ist. 😉 😊

        Möchte zum Abschluss noch zu denken geben, dass wenn alle nur still mitlesen (also weder like noch Kommentar), vermutlich würde ich meinen Blog einstellen. Denn nur in den Statistiken sehen, dass es jemand liest wäre uns definitiv zu wenig Resonanz.

        … Na, jetzt hab ich es dir nicht leicht gemacht. … Nennt man das positiven Egoismus? 😉

        Danke für die Wünsche 😊

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      2. Unglaublich leicht

        Ich musste lachen, weil du schreibst, dass du es mir nicht leicht machst, weil es stimmt und dafür bin ich dir sehr dankbar!! ❤️️😊 Das Liken nimmt für mich tatsächlich viel Zeit in Anspruch. Liken ohne den Beitrag gelesen zu haben, mag ich nicht und alle Blogs die ich abonniert habe, haben für mich eine Bedeutung. (In dem Zusammenhang fand ich einen Beitrag von dir sehr inspirierend!) So mag ich auch nicht dem einen Artikel durch ein Like mehr, dem anderen durch kein Like weniger Bedeutung beimessen. Das Kommentieren werde ich aber bestimmt beibehalten und wenn es ein „mir fehlen die Worte“ ist und manchmal lese ich dann auch still, wenn jedes Wort zuviel wäre und vielleicht ist es wirklich nur eine vorübergehende Entscheidung. 🌟

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      3. Benita Wiese (Pseudonym)

        Ich wiederhole mich. Ich kann sehr gut deine Beweggründe nachvollziehen. Ja, auch ich like nicht, ohne gelesen zu haben und mit dieser Auflage braucht es viel Zeit. Darum hab ich mich ja schon öfter damit beschäftigt (und tue es noch) wieviel Zeit will und kann ich mit dem Blog verbringen? Meine mangelnden Ressourcen gewinnen mitunter gegen meinen Perfektionismus. 😉 Wenn ich absolut nicht zum Lesen eines bestimmten Textes komme, dann soll’s halt nicht sein. – Radikaler Fatalismus! 😊

        Danke für deinen Input, mir einmal mehr klarer zu werden, wie ich das handhaben will. 😊 ❤

        Gute Erfahrungen in der neuen like-freien Zeit wie lange auch immer sie andauern mag. 😊 💝

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  2. Luise Kakadu

    Ich schließe mich Benita an – auch mich interessieren deine Gründe.
    Wobei ich zugeben muß, dass ich fühle, dass es mir fehlen wird…und das vielleicht egoistisch sein mag..

    Oft hat man keine Zeit; keine Lust; keine Worte für einen Kommentar – für ein like reicht es aber oft.
    Man liked, um zu zeigen dass man es gelesen hat; hier war; wahrgenommen hat; vielleicht betroffen ist – damit der Schreibende nicht alleine damit steht; vielleicht als „Medizin“ gegen dessen Einsamkeit oder sich unverstanden fühlen.

    Vielleicht ist es ja aber auch einfach spannend, das einmal bewußt zu fühlen. 🙂

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    1. Unglaublich leicht

      Liebe Luise, deine Beiträge lese ich, so wie Benita´s, immer 🙂 Aber ich habe auch schon einmal einen übersehen oder komme auch nicht immer dazu deine älteren Beiträge zu lesen und demnach auch zu liken.

      Ich stimme dir zu, dass alles kann ein Like bedeuten oder eben auch nicht.

      Ich habe mich aus mehreren Gründen dafür entschieden: weil es ehrlich gesagt für mich eine Bestätigung im Außen bedeutet/e – das ist ein schönes Gefühl, aber es geht mir um mein Innen und zu dem gehört alles was ich hier versuche in Worte auszudrücken und ich lege das Liken zur Seite damit ich mich annehme als Ganzes. So gelingt mir das leichter.

      Beim Selbstliken kann ich mich oftmals schwer festlegen. Ab wann ist für mich ein Beitrag ein Like wert und aus welchen Gründen und warum sollte ich überhaupt bewerten und wenn ja aus welchem Grund tue ich das? Hauptsächlich habe ich aus den von dir genannten Gründen geliked. Dann kommt noch dazu, dass ich vielleicht einmal wie beschrieben vergesse einen Beitrag zu liken, oder auch übersehe bzw. mir die Zeit fehlt ihn zu lesen und das beschäftigt mich gedanklich dann auch tatsächlich.

      Alles Liebe!

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  3. agnes p.

    Ich habe ein Like vergeben ;-), Deine „likefreie“ Zeit habe ich gar nicht so mitbekommen, weil ich die letzten Wochen nicht so häufig in der Blogwelt unterwegs war.
    JedeR geht wahrscheinlich anders mit der Like-Funktion um, und Du hast Dich ja später auch wieder die Like-Funktion eingefügt. Ich selbst empfinde es auch als eine Art Kommunikation, weil oft die Zeit für einen längeren Kommentar nicht reicht … Auch jetzt nicht, um alle meine Gedanken und das Grübeln über das Vergeben von Likes, was auch mich umtreibt, zu Papier bzw. in die Tasten zu tippen. Jedenfalls kann man gute Argumente sowohl pro als auch kontra Likes anbringen …
    Nochmals liebe Grüße

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