WIDERSTAND…

gegen Meditation und Dankbarkeit.

In habe in meinem vorigen Beitrag erwähnt, dass mir das Meditieren zur Zeit schwer fällt und ich dachte, dass ich zu viel meditiert habe. Das stimmt einerseits, andererseits ist mir aufgefallen, dass die Spannungen auch mit einer reduzierten Meditationspraxis auftreten. Mein Körper scheint begonnen zu haben sich gegen das Entspannen zu wehren. Gestern habe ich mir einen interessanten Beitrag angehört, in dem die biochemischen Vorhänge und die daraus resultierenden Schwierigkeiten beschrieben werden, wenn wir neue Gewohnheiten kultivieren wollen. Die Quintessenz ist, dass sich der Körper gegen die Veränderung wehrt, indem er Botenstoffe an das Gehirn sendet. Wir fühlen uns nicht wohl. Es zieht uns zu Gewohntem. Paradebeispiel: ich setzte mich nach der Arbeit mal lieber auf die Couch anstatt Sport zu machen.Bei mir liegt es  meiner Meinung nach daran, dass ich noch nie so konsequent und vor allem täglich meditiert habe. Kennt ihr das von euer Meditationspraxis? Nun versuche ich eine Balance zwischen Innerem-Schweinehund-Überwinden und Mir-gut-tun zu finden.

Das zweite Thema gegen das ich Widerstand empfinde, betrifft die Dankbarkeit. Ich habe in diesem Beitrag geschrieben, wie wichtig ich das Kultivieren eines Dankbarkeitsgefühl finde und das stimmt auch. Auf jeden Fall! ABER ich hege auch widersprüchliche Gefühle und Gedanken was diese Thematik anbelangt. Dank des Beitrags von Luise bin ich meiner Gegenwehr auf die Schliche gekommen. Ich musste dankbar sein. Für Essen beispielsweise. Ich musste aufessen, ob ich wollte oder nicht. Es wurde von mir erwartet, dankbar zu sein. Dafür, dass ich Eltern habe, egal ob sie mich geschlagen und gedemütigt haben. Jetzt liegt es an mir meine alten Glaubenssätze zu hinterfragen und aufzulösen, weil ich vom Verstand her weiß, dass mir Dankbarkeit gut tut und Zufriedenheit schenkt, auch wenn mir diesbezüglicher Widerstand  geholfen hat meine Gefühle, Empfindungen und Wünsche zu wahren. Mich zu schützen, dahingehend, dass ich eben diesen Eindrücken vertrauen kann. Mir trauen kann.

Hier geht es zum beschriebenen Podcast (warum dir Veränderungen so schwer fallen) und hier findest du Tipps wie du Gewohnheiten verändern kannst.

Alles Liebe ❤

 

Bild von LollernyArtPhotography (www.pixabay.com)

5 Gedanken zu „WIDERSTAND…

  1. Benita Wiese (Pseudonym)

    Liebe Melli,
    Danke für den Beitrag. Er spricht mir aus der Seele. Das positive sehen, etwas Schaffen, aber dann ist es so extrem anstrengend und erschöpft uns. Ich habe keine Erinnerung, ob ich als Kind dankbar sein musste. Als Erwachsene warf mir meine Mutter stets vor, was sie alles FÜR mich getan hatte (meine Eltern), als ich sie mit der Gewalt konfrontierte. Ob das jemals aufzuwägen sei?. … Danke für die Links. Ich werde sie noch näher ansehen.
    Dir auch alles Liebe ❤

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    1. Unglaublich leicht

      Hallo liebe Benita! ❤️️ Ich habe deinen Kommentar erst jetzt gesehen. Unfassbar und unverständlich diese Blindheit… Ich drücke dich ❤️️Die Podcasts sind super! Ich habe da viel mitnehmen können. Besonders warum ich einerseits meine Kinder als das größte Geschenk ansehe, mir andererseits manchmal ihr Verhalten und/oder körperliche Nähe Schmerzen (mental wie körperlich) bereitet und vor allem wie ich das auflösen kann. Ich wünsche dir einen wunderschönen Abend! 🌟⭐️🌙

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      1. Benita Wiese (Pseudonym)

        Danke dir. Dir auch einen wunderschönen Abend! 😊 … Übrigens kommt gleich noch ein ganz langer Kommentar an anderer Stelle. 😉 … Danke für deine lieben Zeilen. ❤ Schlaf gut. 🌜🌟 💫 ✨ … Pass bitte auf beim Lesen des anderen Kommentars. Hab ein bisschen mein Herz ausgeschüttet. Vielleicht ist das dann vor dem Schlafen gehen nicht so gut. 🤔 Ich mag dich auch, wirklich. ❤

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  2. widerstandistzweckmaessig

    Hallo Melli!

    Ich meditiere nun seit fast 5 Monaten (nahezu) täglich. Es passt nicht zu jeder Zeit am Tag, am liebsten mache ich es in der Früh. Manchmal auch zwischendurch.

    Gerade wenn ich es im Laufe des Tages mache, hängt es sehr stark davon ab, was ich vorher gemacht habe, wie ich damit zurecht komme.

    Daher bin ich dazu übergegangen, immer andere Arten der Meditation durchzuführen, je nachdem in welcher Stimmung ich bin.

    Wenn gar nix geht geht es doch immer auf eine Melodie/Lied zu meditieren. Dazu nehme ich einfach irgendeine schöne Meditationsmelodie oder ein klassisches Stück z.B. von Bach.

    lg
    Maria

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    1. Unglaublich leicht

      Danke für deine Tipps liebe Maria! Ich bleibe auf jeden Fall dran. Es wäre schade wenn ich das Meditieren aufgeben würde. Es löst so vieles in mir. Heute habe ich am Abend die liebevolle Güte Meditation gemacht. Am Anfang war eine fast unerträgliche Spannung und dann habe ich geweint. Danach war die Spannung weg. Ich wechsele die Meditation auch nach Stimmung 😊 Alles Liebe ❤️

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Hallo! Danke für deinen Beitrag! 🌟

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