Meditationshaltung bewahren

Bild von silviarita (www.pixabay.com)

Als ich begonnen habe zu meditieren, habe ich das ausschließlich im Liegen getan. So war es einfacher täglich zu meditieren und ich hatte auch schlichtweg das Bedürfnis es so zu machen. Durch das Arbeiten mit den Chakren und weil es öfters vorkam, dass ich beim Meditieren eingeschlafen bin ;-), bin ich dazu übergegangen die Meditation im Schneidersitz auszuführen. Anfangs war das recht ungewohnt. Ich merkte, dass mein unterer Rücken und auch meine Beine trotz Yogapraxis noch ziemlich schwach sind, aber es wurde täglich besser. Außerdem war es leichter aufmerksam zu bleiben. Dann bin ich über die Fallstricke meiner überhöhten Selbstansprüche gestolpert. Ich bekam im rechten Bein Verspannungen, aber ich machte weiter. Keine gute Idee. Die rechte Pobacke und das betroffene Bein fingen an zu schmerzen. Ich habe dann zwei Tage pausiert und es wurde wieder besser. Diese Pausen werde ich wieder bewusst regelmäßig machen. Viel hilf nämlich nicht immer viel. Es ist wichtig eine Balance zwischen innerem Schweinehund überwinden und Überforderung zu finden. Der Körper und vor allem auch die Seele brauchen Regenerationsphasen. Die Chakrenarbeit tut mir sehr gut, ist aber auch seelisch anstrengend. Bei den Mediationen betreffend das Sakral- und das Stirnchakra beginne ich immer zu weinen. Ich merke, dass Spannungen vorhanden sind und zum Glück auch gelöst werden. Zur Zeit meditiere ich im Fersensitz. Das fällt mir leichter, die Verspannungen sind nicht wieder gekommen. Ich kann schön aufrecht sitzen und die Aufmerksamkeit recht gut halten. Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich seitdem generell aufrechter sitze. Das einzige worauf ich aufpassen muss ist, dass ich nicht ins Gegenteil umschwenke, also in ein Hohlkreuz gehe.

Hier findest du nützliche Tipps und Tricks zu den verschiedenen Meditationshaltungen.

 

6 Gedanken zu „Meditationshaltung bewahren

  1. Benita Wiese (Pseudonym)

    Ich habe im Buddhistischen Zentrum einige Zeit meditiert und dort gelernt, dass es nicht zwingend ist, die gesamte Zeit unbeweglich zu sitzen. Achtsam die Beine in andere Stellungen zu bringen ist z.B. in der Theravada Tradition in Ordnung, im Zen eher nicht. Bei Zen Buddhismus gibt es aber andere Möglichkeiten Verspannungen während des Sitzens zu lösen, in einer Gruppe. Beim alleine meditieren geht nur eben achtsames umsetzen, wenn es zu sehr schmerzt oder auch eine Gehmeditation dazwischen machen. Ich fand das hilfreich, weil ich zuvor dachte, ich dürfe mich gar nicht bewegen und müsste Schmerzen ertragen und das gehört zur Meditation. So ist es aber nicht. 🙂
    Liebe Grüße 🙂

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