Achtsamkeit – Woche 6

Die Übung „Wahre Komplimente“ fand ich schön! Ich finde Komplimente zu machen und positives Feedback zu geben sehr wichtig. In Kärnten gibt es den sinnbefreiten Satz: „Loben tuat ma nur de Tokan“ (Man lobt nur die Blöden) Was für ein Schmarren!

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, schreibe ich auch gerne in die Kommentare wenn mir etwas gefällt. Ich bin einfach so dankbar für die schönen Bilder, die Musik, die weisen und nachdenklichen Worte, die vielen Anregungen, Inspirationen, Gefühle, Empfindungen, Gedanken und Erfahrungen die ihr teilt!!! Das Blogschreiben ist eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe! Ich sehe es als eine Art Therapie und ich habe hier wunderbare Menschen gefunden, mit denen ich mich austausche, dir mir Raum geben, wo ich mich verstanden und angenommen fühle. ❤️Außerdem liebe ich Beiträge wie die von Schreibmaschine und kat+susann, sowie Seiten, die mich motivieren (Lesezauber und die Laufeinheit) Ich lerne stetig dazu. DANKE!

Sehr viel schwerer tue ich mir damit Lob anzunehmen oder mich selbst zu loben („Eigenlob stinkt“). Ich freue mich SEHR darüber, aber gleichzeitig bin ich mein schärfster Kritiker, mein ungnädigster Richter und lange Zeit war ich auch mein Henker. Mittlerweile versuche ich das Lob und alle damit verbunden Gefühle anzunehmen und von allen Seiten zu betrachten.

Was ich gelernt habe:

  • Loben fällt mir wesentlich leichter als Lob anzunehmen, obwohl ich ehrlich gesagt manchmal noch immer sehr unsicher bin und Angst habe, dass ich etwas „Falsches“ schreibe/sage. Das klingt wahrscheinlich schräg, weil es sich ja um Lob handelt, aber das liegt an meiner tiefgehenden Unsicherheit und Angst vor Ablehnung.
  • Ich finde es besonders wichtig Kinder zu loben und liebe es wenn die Kinder rufen: „Schau mal Mama, was ich kann!“ Selbstverständlich sollte das Lob nicht manipulativ sein und bei allem Lob – konstruktive Kritik ist auch wichtig, aber eben nicht nur. Ich versuche auch wenn möglich die Handlungen der Kinder zu loben bzw. zu kritisieren, anstatt zu sagen: du bist…
  • Wenn man lobt wird der Blick automatisch auf die positiven Dinge gelenkt. Wenn man ständig kritisiert, sieht man plötzlich überall nur mehr Fehler.

 

Die nächste Übung lautet: „Auf die Körperhaltung achten“

Unter der Kategorie Achtsamkeitschallenge findet ihr die vorangegangenen Beiträge.

Die Leseprobe mit allen Übungen gibt es hier

TIPP: Ein Jahresprojekt „Achtsam durch den Tag“ (wie meine Achtsamkeitschallenge) und viele verschiedene Links zum Thema Achtsamkeit findet ihr bei widerstandistzweckmaessig

 

7 Gedanken zu „Achtsamkeit – Woche 6

  1. Luise Kakadu

    In meinem „Ursprung“ hieß es:
    Ned gmotzt isch gnug globt

    Und auch ich übe mich darin, meine Wertschätzung auszudrücken, statt sie in mir zu behalten.
    Und stattdessen mein Gemotze vorher gut zu überdenken – weil oftmals bereits 5min. später kein Grund mehr dafür besteht.

    Es ist gut, das doch wenigstens heute zu lernen; wenigstens jetzt.
    Es TUT gut.
    Nicht nur mir, auch anderen.
    Und wir können bestimmt auch ein bißchen selbst stolz darauf sein, dass wir erkennen und ändern, was jene vor uns nicht geschafft hatten.
    ❤ -liche Grüße, Luise

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