Achtsamkeit und Gefühle 

Im Leben verbirgt man seine Gefühle so lange, bis die Leute glauben, man habe gar keine, denn das ist die gute Erziehung. (Kurt Tucholsky)

Lernen Gefühle anzunehmen und auszudrücken ist elementar. Meine Erfahrung in der letzten Zeit ist, dass sich viele Gefühle durch bloßes Annehmen auflösen. Ich meine mit annehmen aber nicht hinnehmen!! Das ist ein wichtiger Unterschied! Wenn man Gefühle unterdrückt und wegsperrt benötigt man eine Menge Energie. Die steht dann zur Verfügung um etwas zu bewegen ❤️

8 Gedanken zu „Achtsamkeit und Gefühle 

    1. Unglaublich leicht

      Hallo! Danke für deine Frage! Ja bei mir ist das so. Ich habe dafür aber keinen messbaren Beweis in dem Sinne. Wenn ich ständig mein Innenleben kontrolliere, kostet mich das viel Kraft. Außerdem ist mir ein Zusammenhang zwischen innerer und äußerer Kontrolle aufgefallen. Je mehr ich mein Innerstes kontrolliere, desto mehr versuche ich diese Kontrolle auszuweiten. Gefühle anzunehmen ist aber kein Freibrief, dass man plötzlich alles darf! Um das geht es nicht. Energie deswegen weil Dinge die ich nicht sehen, aber fühlen kann für mich Energien sind (vergleichbar mit Strom) und diese Energien sind an und für sich neutral. (Da wäre ich wieder beim Freibrief) Wut zum Beispiel: ich kann Energie aufbringen und dieses Gefühl unterdrücken, oder ich lasse das Gefühl zu und verbrauche keine Unterdrückungsenergie + ich benutze die Energie der Wut um etwas zu bewegen. Ich hoffe ich konnte mich verständlich ausdrücken.

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  1. agnes p.

    Das Tucholsky-Zitat gefällt mir sehr gut. Auch wenn für mich selbst leider die Frage nach den Gefühlen recht komplex und schwer zu entwirren ist. Wegsperren werde ich sie jedenfalls nicht mehr, obwohl sie in Depressionsphasen gerne mal von selbst hinter einer hohen Mauer verschwinden und sich jeglichem Zugriff entziehen.

    Gefällt 2 Personen

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