Wut, Leid, Liebe und so…

Die letzte Zeit habe ich sehr viel über Wut nachgedacht, in Blogs darüber gelesen und sie am eigene Leibe gespürt. Darum will ich meine Gedanken sortieren.

Wut – ein Gefühl wie ein Rätsel – was steckt dahinter? Was will es mir zeigen? Machtlosigkeit, Trauer, Grenzen…

Andauernde Wut ist, zeigt und erzeugt Leid. Wir wollen nicht leiden. Niemand von uns. Wut dient der Leidvermeidung und bringt paradoxerweise ungefiltert wieder Kummer hervor. Ich glaube sehr wütende Menschen sind übervoll mit Leid, können keines mehr ertragen.

Wut ist wie ein Luftballon – etwas Wut bringt einen zum Fliegen – lässt einen Grenzen überwinden. Zuviel Wut lässt den Ballon platzen und hinterlässt alles in Fetzen  – innen wie außen.

Wut ist gefräßig. Wird ihr nachgegeben, wird sie RIESIG. Wird sie nicht gefühlt, bahnt sie sich ihren Weg und wenn es sein muss mit GEWALT.

Was besänftigt die Wut: Fühlen, Dahinterschauen und das eigentliche Gefühl (Angst, Trauer, Machtlosigkeit) wahrnehmen, Geduld, Liebe, Akzeptanz, Annahme und Veränderung und Humor (versuch mal gleichzeitig zu lachen und wütend zu sein) – je nachdem. Die Momente in denen man erkennt, dass ALLE und wirklich ALLE im Grunde nichts anderes wollen als Leid zu vermeiden – auch wenn das nicht gleich offensichtlich oder ganz und gar unter einer dicken Schmutzschicht versteckt ist.

Groll mit uns herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich nur selbst dabei.(Buddha)

 

 

 

 

 

3 Gedanken zu „Wut, Leid, Liebe und so…

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