Achtsamkeit Woche 2

Die Aufgabe „keine Spuren hinterlassen“ war eine ziemliche Herausforderung für mich. Als Trainingsplatz habe ich das Waschbecken im Badezimmer ausgesucht. Was ich gut an der Übung gefunden habe war, dass ich mir merken musste wie die unterschiedlichen Dinge platziert sind und dass ich bei der Benutzung sehr achtsam war. Ich habe mich bemüht so wenig Spuren wie möglich zu machen. Meine Spuren habe ich beseitigt, die der anderen nicht. Das war nicht einfach  – besonders nachdem sich meine große Tochter eine Heilerdemaske gemacht hatte. Es hat mich gestört, dass die Flecken da waren und auch die Amatur immer schmutziger wurde und ich habe gedacht: „Sehen die das nicht? Wollen die das nicht sehen? Stört sie denn das gar nicht? (Das denke ich übrigens öfters) Je nach Laune hat es mich mal mehr, mal weniger genervt. Zuerst wollte ich meine Tochter am Ende der Woche darauf ansprechen, aber im Endeffekt bin ich zu dem Schluss gekommen, dass das nichts bringt. Sie weiß, dass ich es gerne sauber habe und ich weiß, dass sie das nicht absichtlich macht. Sie sieht es einfach anders. Am Schwierigsten war es als ich das restliche Badezimmer sauber gemacht habe. Ich war nicht sehr motiviert den übrigen Raum zu reinigen, weil ich mir dachte: „Ist eh schon egal“. Am Ende der Woche habe ich gemerkt, dass ich versuche mich selbst ein bisschen zu betrügen, indem ich das Kondenswasser vom Trockner weitläufig ins Waschbecken geleert habe. Heute habe ich auf jeden Fall so gerne sauber gemacht wie noch nie. Auf was ich noch draufgekommen bin ist, dass ich eine „Waschlerin“ bin, das heißt ich putze oft unorganisiert herum, anstatt einfach das Waschbecken nach Gebrauch sauber zu machen. Ich hoffe ihr versteht was ich meine. 🙂

Was ich mitgenommen habe

  • jeder hat eine andere Sicht auf die Dinge und Begebenheiten (meine Tochter mag keine staubigen Regale und bei mir sind selbige das Letzte, dass ich putze)
  • es bringt einen weiter auch einmal gelassen zu bleiben, zu warten, nicht immer gleich alles lösen zu wollen, den Geschehnissen Zeit und Raum zu geben. Da tue ich mir ohnehin unglaublich schwer und ich denke, dass ich auch deswegen manchmal so genervt war.
  • schlechte Gewohnheiten fangen oft im Kleinen an. Okay, jetzt ist das Waschbecken ohnehin schon dreckig, dann ist es auch egal ob das restliche Bad blitzblank ist. Ich habe diese Woche jeden Tag eine Tafel Schokolade gegessen, auf die eine kommt es auch nicht mehr an. Egal, mein Konto ist ohnehin schon überzogen….
  • Es gibt im Leben viel Schlimmeres als ein heilerdefleckiges Waschbecken mit einer dreckigen Amatur.

Jetzt bin ich neugierg auf die Erläuterungen im Buch, denn ich nehme mal an die Übung war ein wenig anders gedacht 🙂

Hier kannst du lesen warum ich die Achtsamkeitschallenge mache und hier wie es mir in der ersten Woche ergangen ist. Eine Leseprobe mit allen Übungen findest du hier.

Die Nächste Übung lautet: „Füllwörter“

Die Leseprobe mit allen Übungen findest du hier

TIPP: Ein Jahresprojekt „Achtsam durch den Tag“ (wie meine Achtsamkeitschallenge🙂 ) und viele verschiedene Links zum Thema Achtsamkeit findest du bei widerstandistzweckmaessig

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