Perfektionismus

Perfektionismus macht unglücklich.

Es ist wie in der Geschichte mit der Backsteinmauer, in der ein Stein schief eingesetzt wurde. Wir sehen genau diesen einen Stein und er stört uns so sehr und dabei übersehen wir leicht die neunundneunzig Steine, die perfekt eingesetzt wurden. Nach Meisterschaft zu streben ist erstrebenswert. In allen Belangen perfekt sein zu wollen nicht. Vor allem wenn ich das Unmögliche schaffe und in sämtlichen Bereichen perfekt bin – was kommt danach? Und wer bestimmt überhaupt was perfekt eigentlich bedeutet?

Perfektion ist unnahbar, Vollkommenheit ist fühlbar. (Martina Matzka)

Oft ist das Verlangen nach Perfektionismus auch ein Werkzeug um negative Glaubensätze zu bedienen. Wenn ich alles richtig mache, werde ich geliebt.

Wie kann ich mich selbst annehmen? Indem ich meinen Weg gehe, lerne den einen Stein anzunehmen und dabei die neunundneunzig Backsteine nicht aus den Augen verliere. Klingt unglaublich leicht, ist es aber nicht (immer). Vielleicht muss es das auch nicht… Der Stein darf uns doch auch hin und wieder stören. Es heißt Vollkommenheit und nicht Teilkommenheit. Alles darf kommen – meist sind es Gedanken und Gefühle die kommen und gehen und du kannst lernen der Beobachter zu sein. Denn wenn du versuchst die Selbstannahme bis zur Spitze zu treiben, kann es gut sein, dass du schon längst wieder in die Fallstricke des Perfektionismus geraten bist 🙂

2 Gedanken zu „Perfektionismus

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