Liebe verbreiten

Liebe Benita! Vielen lieben Dank für die Nominierung. ❤

Liebe verbreiten im Netz. Hierzu fällt mir ein Zitat von Mahatma Gandhi ein:

Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.

Die Kommunikation im Internet beschränkt sich in erster Linie auf das geschriebene Wort, welches zeitweise von emoticons begleitet wird. Die nonverbale Ebene der Kommuniktation bleibt außen vor. Ich habe die Bedeutung von Sprache lange Zeit unterschätzt. Sprache ist Vereinbarung, Verständigung, aber durch ihre Symbolik auch eine Quelle der Missverständnisse. Sprache sind laute(r) Gedanken. Was für Gedanken hege ich? Was passiert wenn ich meine Gedanken in die Welt trage? Stifte ich damit Frieden? Richte ich Unheil an? Ist ein Gedanke wahr nur weil ich ihn denke? (Ein unglaublich befreiender Gedanke 🙂 )

So versuche ich meinen Geist zu erforschen und aus dem Herzen zu sprechen und ich hoffe inständig, dass mir das immer besser gelingen möge.

Bild von Wokandapix (www.pixabay.com)

Achtsamkeit Woche 38 – zuhören wie ein Schwamm

Bild von abogawat (www.pixabay.com)

„Hören Sie anderen Menschen zu, als wären Sie ein Schwamm, der das aufsaugt, was die andere Person sagt. Lassen Sie den Geist still sein und nehmen Sie einfach nur auf. Formulieren Sie in Ihrem Geist keinerlei Antwort, solange keine Antwort verlangt wird oder offenkundig notwenig ist.“

Mein Geist ist vieles, aber nicht still. Er formuliert ständig Antworten, Wertungen, Lösungen. Aus Eile, Bequemlichkeit, Konditionierung, Gefühlen der Zu- und Abneigung und allen erdenklichen Gefühlsfärbungen produziert er Gedanken zur Situation in Dauerschleife. Der Trick ist sich dieser Gedanken bewusst zu werden und den Raum zwischen Reiz und Reaktion auszudehnen. Das ist nicht immer einfach, besonders wenn es sich um Triggerpunkte handelt, aber ich denke es ist wie bei allem eine Frage der Entscheidung (möchte ich mich von meinem Geist lenken lassen, oder lenke ich meinen Geist) und reine Übungssache. Meditation ist hierfür ein wunderbares Werkzeug.

„Die Dinge loszulassen bedeutet nicht, sie loswerden. Sie loslassen bedeut, dass man sie SEIN lässt. Jack Kornfield

 

Die nächste Übung lautet: „Wertschätzung“.

Unter der Kategorie Achtsamkeitschallenge findet ihr die vorangegangenen Beiträge. Die Leseprobe mit allen Übungen gibt es hier
TIPP: Ein Jahresprojekt „Achtsam durch den Tag“ und viele verschiedene Links zum Thema Achtsamkeit findet ihr bei widerstandistzweckmässig

Am Limit…

Ich mache einen Monat Internetpause und wünsche euch allen eine heilsame, wundervolle und gute Zeit! 

7 Fakten Versatile Blogger Award

Die liebe Judith von Judiths Meditationen hat mich vor einer gefühlten Ewigkeit nominiert (vielen lieben Dank!) und endlich komme ich dazu 🙂

  1. Ich bin in meinem Leben bereits 16 Mal umgezogen.
  2. Ich kann nicht mit dem rechten Auge alleine zwinkern. (Mein Bruder übrigens auch nicht)
  3. Ich habe vier Kinder, die ich alle bei zunehmenden Mond auf die Welt gebracht habe.
  4. Ich bin von Beruf Grundschullehrerin
  5. Ich rauche nicht (mehr) und trinke auch keinen Kaffee und Alkohol (mehr)

 

Das waren jetzt zwar nur 5 anstatt der 7 Fakten, aber ich lasse mal fünfe gerade sein. Ich nominiere niemanden direkt, würde mich aber sehr freuen wenn jemand mitmacht!

Achtsamkeit Woche 37 – der Wind

Bild von Mhy (www.pixabay.com)

 

Wind ist für mich gleichbedeutend mit Veränderung und die gab es in meinem Leben zuhauf. Ich bin mit 38 Jahren bereits 16 Mal umgezogen und möchte gar nicht beurteilen ob das per se nun gut oder schlecht war, ABER ich bin sehr froh jetzt angekommen zu sein, mich zuhause zu fühlen und mein Leben mit Routine, Rhythmus und Regelmäßigkeit zu füllen.

Wind bewegt – in allen Bereichen und kann je nach Windstärke von einem lauen Lüftchen bis zu einem Hurrican reichen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin und auch im Aryurveda ist zu viel Wind schädlich und dem kann ich nur beipflichten. Immer in Bewegung zu sein oder bewegt zu werden ist sehr anstrengend und kräftezerrend. Keine Bewegung bringt Starre. Der Clou ist wohl sich dessen bewusst zu sein und in sich zu fühlen was einem gut tut. Ich mache meist zu viel – bin ständig in Bewegung (Im Ayurveda nennt man das eine Vata-Konstitution) und muss mich bewusst zurücknehmen. Das ist ungewohnt und fühl sich deswegen auch komisch an, aber ich merke wie gut mir das tut. Auch meine Kinder profitieren von einem Tagesrhythmus enorm.

Auf die nächste Übung freue ich mich sehr, die da lautet: „Zuhören wie ein Schwamm“.

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TIPP: Ein Jahresprojekt „Achtsam durch den Tag“ und viele verschiedene Links zum Thema Achtsamkeit findet ihr bei widerstandistzweckmässig

Achtsamkeit Woche 36 – Übersehen sie etwas

Bild von cocoparisienne (www.pixabay.com)

 

Zuerst bin ich beim Lesen der Aufgabe zusammengezuckt, weil das „Übersehen sie etwas“ in mir (alte) Gefühle, Gedanken und Empfindungen berührte. Nämlich ja keinen Fehler zu machen, aus diesem Grund genauestens aufzupassen,  Stimmungen zu erfühlen, alles auf die goldene Waagschale zu legen…

Doch bei dieser Übung geht es meiner Meinung nach um etwas anders. Es geht um das Hinterfragen unserer Denk- und Sichtweise, unser Konditionierungen und insbesondere unserer Vorurteile. Wir machen uns recht rasch ein Bild einer Situation ohne genügend Details zu kennen. Aus diesem Grund ist das Bild auch oft unscharf, verzerrt oder trüb.  Wir bemühen uns Situationen, Menschen und Begebenheiten einzuschätzen, aber wir müssen uns bewusst sein, dass wir immer durch dir Brille unserer Vergangenheit sehen. Das ist natürlich oft sehr hilfreich, kann aber eben auch dazuführen, dass wir kaum neue Erfahrungen machen können. Wir können nur erkennen wovon wir Kenntnis haben. Alles Neuro oder was 

Auch ist unsere Fähigkeit zur Aufnahme von Informationen schlicht und ergreifend begrenzt. Wenden wir unseren Fokus auf Neues und Ungewohntes, ist das zuallererst auch anstrengender als sich auf alten (neuronalen) Bahnen zu bewegen. Das Bewusstsein um die Endlichkeit unserer Energie und das klugen Einsetzen und Verwalten ebendieser kann von großem Nutzen sein.

Die nächste Übung lautet: „Der Wind“.

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TIPP: Ein Jahresprojekt „Achtsam durch den Tag“ und viele verschiedene Links zum Thema Achtsamkeit findet ihr bei widerstandistzweckmässig

Verlängerung die 2.

Ich komme zur Zeit kaum dazu einen längeren Blogeintrag zu verfassen. Deshalb verlängere ich die Achtsamkeitsübung „Übersehen sie etwas“ um eine Woche.

(Das was ev. triggern könnte, habe ich kursiv gesetzt)

Meine Kleinen fordern und fördern mich dermaßen. Sie sind 7, 2,5 und 1,5 Jahre alt. Es geht ziemlich rund bei uns und ich werde angetriggert wie noch nie in meinem Leben. Mein größter Schmerzpunkt ist Kinderweinen und meine Kinder weinen oft wenn es nicht so geht wie sie es sich vorstellen und wenn sie sich streiten. Sie brüllen, schlagen um sich, sind wütend, werden aggressiv (die Große mit Worten, die Kleinen mit Taten)

Ich bin jedoch überzeugt, dass das Leben mir eine Chance zur Heilung bietet. Es tut nur ziemlich weh, wenn tagtäglich Schmerzpunkte berührt werden. Mein Magen verkrampft sich, ich spüre meine eigene immense Wut und übe mich in Geduld, Nachsicht, Verständnis und bedingungsloser Liebe für uns alle.

(Eventueller Trigger!) Vielleicht zeigen mir meine Kinder ihre Wut, ihre „negativen“ Gefühle und ihren Willen so offensichtlich, weil mir das verboten wurde. Ich wurde bestraft wenn ich negative Emotionen zeigte. Ich musste gut sein, richtig sein, durfte nichts falsch machen, nicht weinen, schon gar nicht wütend sein. Das Schlimmste war seine Gefühle runterzuschlucken, das Weinen, das sich so schwer unterbrechen ließ zu stoppen, damit man nicht noch mehr Grund zum Weinen bekam. Was sich noch eingebrannt hat ist die Tatsache, dass mein Leid, meine Tränen, meine Angst anderen scheinbar Freude bereitet hat.

Das wurde jetzt doch eine längerer Eintrag als gedacht 😉 Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Tag, voller Liebe, Verständnis und Mitgefühl ❤