Besinnung

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Dieses Jahr möchte ich die Adventszeit ganz bewusst genießen und habe beschlossen vom 01.12.2017 bis zum 07.01.2018 bis auf Onlinebanking kein Internet zu benutzen. Ich werde auch keine Hörbücher, Meditationen, Podcasts oder dergleichen hören. Drückt mir bitte die Daumen, dass ich standhaft bleibe, denn meine längst Medienfastenzeit betrug bis jetzt 7 Tage 😄

🌟

Ich wünsche euch eine wunderschöne besinnliche Weihnachtszeit ❤️🎄💕

Zeichen des Alterns – Achtsamkeit Woche 40

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Ich habe mich bei dieser Übung nicht auf den äußeren Aspekt des Alterns fokussiert. Der Grund ist, dass etwas für mich sehr Eigenartiges in den letzten Wochen geschehen ist. Ich fühle mich wie vor 20 Jahren und das so intensiv. Als hätte ich den Reset-Knopf gedrückt und würde, besonders in Hinblick auf Familie und Partner, nochmals von vorne anfangen, ohne jedoch etwas im Außen zu ändern. Ich habe wieder Zugang zu verstütteten Idealen und Träumen gefunden und hoffe, dass ich nun mit 37 Jahren den Mut, die Kraft und die Ausdauer habe, diese zu leben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. (Hermann Hesse)

 

Auf die nächste Übung heißt: „Pünktlich sein“.

Ps: zur Zeit bin ich sehr wenig online, weil ich meine Onlinezeit (dazu gehören auch WhatsApp, Handygebrauch generell usw.) auf max. 1 h pro Tag reduziert habe. Ich hoffe es geht euch allen gut und wünsche euch das Allerallerbeste!! ❤

Unter der Kategorie Achtsamkeitschallenge findet ihr die vorangegangenen Beiträge. Die Leseprobe mit allen Übungen gibt es hier
TIPP: Ein Jahresprojekt „Achtsam durch den Tag“ und viele verschiedene Links zum Thema Achtsamkeit findet ihr bei widerstandistzweckmässig

Dankbarkeit – Achtsamkeit Woche 39

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Meiner Meinung nach ist Dankbarkeit eine Fähigkeit, die man kultivieren kann. Ich kann, wenn ich möchte, meinen Fokus bewusst auf die Aspekte meines Lebens richten für die ich Dankbarkeit empfinde. Eine Steigerungsstufe wäre für Dinge dankbar zu sein, die auf den ersten Blick Undankbarkeit auslösen. Jedoch ist Undankbarkeit für mich nichts Schlechtes in dem Sinne. Ich bin von Zeit zu Zeit undankbar – sehr sogar, sehe aber keinen Sinn (mehr) darin, mich dafür zu verurteilen. Ich gehe aus der Berurteilung, oder besser gesagt beobachte mich beim Beurteilen und lasse es so sein und durch das Soseinlassen beende ich den Kampf gegen die Undankbarkeit und es tun sich Räume, Sichtweisen, Gefühle und Zugänge auf, die in der Enge des Krieges gegen die unliebsame Undankbarkeit nicht möglich gewesen wären. Auf der anderen Seite macht es natürlich Sinn Dankbarkeit zu kultivieren, weil das Schätzen für das Schöne und Gute in unserem Leben glücklich(er) und zufrieden(er) macht. Ich schreibe seit einigen Monaten sehr regelmäßig am Abend ein Dankbarkeitstagebuch. Ganz spannend finde ich, dass sich nicht nur meine Schreibeweise, von klein und angepasst zu größer und schwungvoller, sondern auch meine Sicht auf Dinge für die ich dankbar sein kann, verändert hat. An herausfordernden Tagen, besonders wenn mich Gefühle von Wut und Zorn überrollt haben, bin ich instinktiv dazu übergegangen zu schreiben:

Ich bin dankbar für meine Wut.

Dieser einfache Satz hat mir geholfen einen anderen Zugang zu diesem unliebsamen und unterdrückten Gefühl zu finden. Es ist so, als hätte ich ihn in eine Höhle gerufen und es hallt (heilt) nach und nach und nach…

Auf die nächste Übung heißt: „Zeichen des Alterns“.

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TIPP: Ein Jahresprojekt „Achtsam durch den Tag“ und viele verschiedene Links zum Thema Achtsamkeit findet ihr bei widerstandistzweckmässig

 

Liebe verbreiten

Liebe Benita! Vielen lieben Dank für die Nominierung. ❤

Liebe verbreiten im Netz. Hierzu fällt mir ein Zitat von Mahatma Gandhi ein:

Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.

Die Kommunikation im Internet beschränkt sich in erster Linie auf das geschriebene Wort, welches zeitweise von emoticons begleitet wird. Die nonverbale Ebene der Kommuniktation bleibt außen vor. Ich habe die Bedeutung von Sprache lange Zeit unterschätzt. Sprache ist Vereinbarung, Verständigung, aber durch ihre Symbolik auch eine Quelle der Missverständnisse. Sprache sind laute(r) Gedanken. Was für Gedanken hege ich? Was passiert wenn ich meine Gedanken in die Welt trage? Stifte ich damit Frieden? Richte ich Unheil an? Ist ein Gedanke wahr nur weil ich ihn denke? (Ein unglaublich befreiender Gedanke 🙂 )

So versuche ich meinen Geist zu erforschen und aus dem Herzen zu sprechen und ich hoffe inständig, dass mir das immer besser gelingen möge.

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Achtsamkeit Woche 38 – zuhören wie ein Schwamm

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„Hören Sie anderen Menschen zu, als wären Sie ein Schwamm, der das aufsaugt, was die andere Person sagt. Lassen Sie den Geist still sein und nehmen Sie einfach nur auf. Formulieren Sie in Ihrem Geist keinerlei Antwort, solange keine Antwort verlangt wird oder offenkundig notwenig ist.“

Mein Geist ist vieles, aber nicht still. Er formuliert ständig Antworten, Wertungen, Lösungen. Aus Eile, Bequemlichkeit, Konditionierung, Gefühlen der Zu- und Abneigung und allen erdenklichen Gefühlsfärbungen produziert er Gedanken zur Situation in Dauerschleife. Der Trick ist sich dieser Gedanken bewusst zu werden und den Raum zwischen Reiz und Reaktion auszudehnen. Das ist nicht immer einfach, besonders wenn es sich um Triggerpunkte handelt, aber ich denke es ist wie bei allem eine Frage der Entscheidung (möchte ich mich von meinem Geist lenken lassen, oder lenke ich meinen Geist) und reine Übungssache. Meditation ist hierfür ein wunderbares Werkzeug.

„Die Dinge loszulassen bedeutet nicht, sie loswerden. Sie loslassen bedeut, dass man sie SEIN lässt. Jack Kornfield

 

Die nächste Übung lautet: „Wertschätzung“.

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Am Limit…

Ich mache einen Monat Internetpause und wünsche euch allen eine heilsame, wundervolle und gute Zeit! 

7 Fakten Versatile Blogger Award

Die liebe Judith von Judiths Meditationen hat mich vor einer gefühlten Ewigkeit nominiert (vielen lieben Dank!) und endlich komme ich dazu 🙂

  1. Ich bin in meinem Leben bereits 16 Mal umgezogen.
  2. Ich kann nicht mit dem rechten Auge alleine zwinkern. (Mein Bruder übrigens auch nicht)
  3. Ich habe vier Kinder, die ich alle bei zunehmenden Mond auf die Welt gebracht habe.
  4. Ich bin von Beruf Grundschullehrerin
  5. Ich rauche nicht (mehr) und trinke auch keinen Kaffee und Alkohol (mehr)

 

Das waren jetzt zwar nur 5 anstatt der 7 Fakten, aber ich lasse mal fünfe gerade sein. Ich nominiere niemanden direkt, würde mich aber sehr freuen wenn jemand mitmacht!